Jul 31

Als Thema für den Garten-Koch-Event im Juli hat das Gärtnerblog Gurken & Zucchini ausgewählt. Auf der Event-Seite beschreibt Barbara die botanischen Eigenschaften und bittet uns um Rezepte in allen Geschmacksrichtungen, natürlich solange eines der beiden Gemüse verwendet wird.

Aus diesem Grund plane ich schon seit Tagen einen Klassiker(?) zuzubereiten, der gerade bei den hohen Temperaturen im Moment sehr gut passt. Glücklicherweise habe ich es trotz Stress, viel Arbeit und den hohen Temperaturen auch noch vor dem Abgabeschluss heute geschafft und meine Gurken mit allerlei Sachen gefüllt:

Gefüllte Gurken

Es handelt sich hierbei um ein sehr einfaches Gericht, das vielleicht zu einem kalten Buffet passt - oder man ergänzt damit die Salate auf einem Grillabend.

Die einfachste Form der gefüllten Gurke stellt vermutlich die mittlere Version dar. Dort habe ich ein Stück Gurke geschält und halbiert. Anschliessend habe ich mit einem Teelöffel die Kerne aus der Mitte der Gurke rausgeschabt und die Gurke mit Fleischsalat gefüllt. In zwei bis drei Zentimeter breite Streifen geschnitten erhält man kleine Häppchen, die schnell im Mund verschwinden können.

Für die anderen Gurken habe ich eine geschälte Gurke in drei Zentimeter breite Stücke geschnitten und diese ebenfalls ausgehölt. Allerdings habe ich jeweils einen Boden gelassen, damit die Füllung nicht unten entwischt. Ein praktisches Werkzeug hierfür ist ein Ausstecher, mit dem man z.B. Melonenkugeln machen kann. Da ich so etwas nicht in meiner Sammlung habe, musste ich auch hier mit Teelöffel und kleinem Messer auskommen.

Wer die Gurken von aussen nicht komplett langweilig aussehen lassen will, kann z.B. nur Streifen schälen. Die an der Gurke bleibenden grünen Streifen der Schale lassen das ganze ein wenig bunter wirken.

Für die Füllung sind dann der Fantasie keine Grenzen gesetzt. Ich habe z.B. Schafskäsecreme vom Oliven-Verkäufer genommen (die rötliche Füllung). Die andere Füllungen haben als Basis Quark und/oder Frischkäse. In beides habe ich z.B. Kräuter wie Schnittlauch oder Petersilie reingerührt oder die pure Creme mit Radieschenscheiben bzw. Chili oder Frühlingszwiebeln bestückt.

Für ein wenig Abwechslung und einem zusätzlichen Schuss Farbe habe ich den Teller dann noch sternförmig mit roten Paprikastreifen verziert. Et violett (oder so ;-)).

Update 2008-11-30: Kommentare wurden für diesen Beitrag deaktiviert, weil sich ein Trackback-Spammer drauf eingeschossen hat.

Geschrieben von Thomas "Balu" Walter

Jul 13

Eigentlich hatte ich die Saunudeln aus dem letzten Artikel als meinen Beitrag zum Koch-Event "Sau-gut" eingeplant, aber dann bin ich heute noch über ein anderes sau-gutes Thema gestolpert: Die dicken Bohnen, die ich in der letzten Gemüsekiste hatte.

Die dicke Bohne, die in der Wikipedia unter dem Namen Ackerbohne geführt wird, hat noch viele andere Namen: Favabohne, Große Bohne, Pferdebohne, Faberbohne, Puffbohne oder eben Saubohne. Bingo.

Die Bohne ist bei uns schon seit dem Altertum bekannt. Sie stammt vermutlich aus dem Orient und gilt als eine der ältesten Kulturpflanzen. Umso seltsamer ist es, dass mir diese tolle Bohne irgendwie total unbekannt war. Jedenfalls konnte ich mich nicht daran erinnern, sie schon einmal gesehen oder gar gegessen zu haben. Das ist übrigens ein Grund, wieso ich die Gemüsekiste so liebe: Man bekommt immer mal wieder Sachen, die man nicht kennt oder im Laden einfach links liegen lässt.

Saubohnen

Auf dem oberen Bild sieht man die Bohne sowohl im ursprünglichen Zustand als auch geschält. Die einzelnen Samen haben dann noch eine Schutzhülle. Diese kann man sehr einfach entfernen, nachdem die Bohnen ca. 5-6 Minuten gekocht und mit kaltem Wasser abgeschreckt wurden. Chef John, dessen Video-Blog ich übrigens allen englischsprachigen Lesern empfehlen möchte, hat die Vorgehensweise einmal sehr detailliert in einem seiner Videos (Cool Beans - Turning the Mysterious Fava Bean Inside Out) gezeigt. Dass ich die Bohne also zumindest schon mal online gesehen habe ist mir eingefallen nachdem ich den Namen Favabohne gelesen hatte.

"Event Sau-gut: Saubohnen als Beilage" vollständig lesen

Geschrieben von Thomas "Balu" Walter

Jul 12

Hausmannskost 2.0 ist der Ideengeber für das aktuelle Event im Kochtopf: "Sau-gut". Laut Blog-Eintrag soll es um die Sau gehen - gebraten, gesotten, gepökelt, geräuchert oder wie auch immer zubereitet. Und damit Vegetarier nicht ausgeschlossen werden, sind sogar Marzipanschweine erlaubt.

Und daher dachte ich, ich bin mal wieder frech und wähle ein Rezept, das Karl Dall mit Alfred Biolek bei "Alfredissimo! Kochen mit Bio" gekocht hat. Wieso frech? Nunja - es kommt zwar ein wenig Schwein im Hackfleisch vor, aber die eigentliche Zuordnung zum Event kommt durch den Namen zustande: Saunudeln.

Im Internet findet man viele Versionen dieses Rezepts. Im großen und ganzen lassen sich aber alle auf den folgenden gemeinsamen Nenner bringen:

Saunudeln

"Event Sau-gut: Saunudeln" vollständig lesen

Geschrieben von Thomas "Balu" Walter