Jan 11

Ich werde gelegentlich gefragt, wie ich eigentlich so locker und fröhlich durch's Leben gehen kann. Es gibt Leute, die behaupten sogar, dass es mir nie schlecht geht.

Natürlich habe ich auch mal schlechtere, stressige Tage oder bin etwas durch den Wind. Manchmal verstelle ich mich aber auch und schimpfe ein wenig über dies und jenes, damit die Leute nicht glauben, dass mir immer die Sonne aus dem -äh- scheint. Aber im großen und ganzen haben meine Bekannten wohl recht. Wieso sollte ich mich auch über mein Leben ärgern? Ich habe ja schliesslich nur das eine und das ist leider relativ kurz. Die vorhandene Zeit sollte also bestmöglichst genutzt werden und das geht nicht, wenn man den ganzen Tag griesgrämig aus der Wäsche schaut.

Ich bin z.B. ein Nachtmensch und gehe üblicherweise erst spät ins Bett, was man oft an den Uhrzeiten bei meinen Blog-Einträgen sehen kann. (Dieser wurde automatisch veröffentlicht.) Dementsprechend habe ich es morgens dann auch schwer, aus dem Bett zu kommen. Während es Menschen gibt, die einfach so wach werden (würde ich auch, aber zu spät ;-), benötige ich einen Wecker, einen rabiaten Wecker. Ich benutze dafür mein Handy, das mich schon seit einiger Zeit mit einem klasse Lied von Dean Martin aus den Federn wirft.

Und dieser Song ist irgendwie auch beispielhaft dafür, wie ich dann in meinen Tag gehe:

"Good Morning Life" von Dean Martin:

Good morning life

Good morning sun how are your skies above

Gee it's great to be alive and in love

Good morning life

Good morning birds sing out your happy tunes

Feels so good because I'll be seeing her soon

Last night she said she loved me

What a pity to part

I slept with both eyes open waiting for today to start

Good morning life

Good morning world how are you happiness

All at once I know what livin' can be

It's life, it's free, it's someone waiting for me

Who'll someday be my wife, good morning life

Good morning life

Good morning life

Last night she said she loved me

What a pity to part

I slept with both eyes open waiting for today to start

Good morning life

Good morning world how are you happiness

All at once I know what livin' can be

Ah it's life, it's free, it's someone waiting for me

Who'll someday be my wife, good morning life

PS: Und bevor jetzt Fragen aufkommen: Das "in love", bzw. die dazugehörige "she" fehlen immer noch. Aber irgendwann wird auch dieser große Deckel den zu ihm gehörenden Topf finden. :-)

Geschrieben von Thomas "Balu" Walter

Jan 10

Vor ein paar Tagen hatte ich angekündigt, dass ich versuchen werde, jede Woche eine Suppe zu machen und zu bloggen. Die Rezept zur Suppe für diese Woche wurde von Ökullus mit der letzten Gemüsekiste geliefert und passte genau zu der dort enthaltenen Pastinake.

Pastinaken-Curry-Suppe

Pastinake habe ich meines Wissens bisher noch nicht verarbeitet, daher war ich sehr gespannt auf das Ergebnis.

Pastinaken sind ein Wurzelgemüse und gedeihen auch noch bei frostigen Temperaturen auf freiem Feld ohne Probleme. Selbst Böden, denen vorher von Starkzehrern viele Nährstoffe entzogen wurden, eignen sich für einen Einbau. Vom Aussehen her erinnert sie an eine Möhre, ist allerdings eher blass und runzeliger. Sie enthält viele Kohlenhydrate, Ballaststoffe und wichtige Vitamine und Mineralstoffe, ist also für eine gesunde Ernährung durchaus zu empfehlen.

Den Geschmack kann man irgendwo zwischen Möhre, Kartoffel und Petersilienwurzel einordnen. Das ist auch kein Wunder, denn die Pastinake ist aus einer Kreuzung von wilden Möhren und der genannten Wurzelpetersilie entstanden. Das Aroma ist eher mild und passt sehr gut zu anderen milden Gemüsen, z.B. als Püree. Oft wird sie auch in Eintöpfen oder wie im folgenden Rezept in einer gut gewürzten Cremesuppe benutzt. Bis zum 18. Jahrhundert war die Pastinake eine der Hauptnahrungs-Pflanzen bei uns und wurde dann durch Möhren und Kartoffeln verdrängt.

Erst vor einigen Jahrzehnten wurde sie quasi wiederentdeckt und kommt nach und nach mehr in Mode.

Zutaten:

  • 50 g Wildreis
  • 50 g Butter
  • 1 Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • ca. 500 g Pastinaken
  • 1/2 TL Kurkuma
  • 2 TL Curry1,5 l Gemüsebrühe
  • 1 Apfel
  • 125 ml Kokosmilch
  • Koriander
  • Salz
  • Pfeffer
  • 1-2 EL gehackte Petersilie

Zubereitung:

Den Wildreis in einem großen Topf mit 500 ml Wasser ca. 30-40 Minuten gar kochen, in ein Sieb geben und abtropfen lassen.

Die Zwiebel und die Knoblauchzehe schälen und fein hacken. Die Pastinake schälen und würfeln. Den Apfel schälen, vierteln, ein Viertel in Scheiben, den Rest in grobe Stücke schneiden.

In einem anderen Topf die Butter erhitzen, Zwiebel und Knoblauch ca. 2-3 Minuten darin andünsten, die Pastinaken, Kurkuma und Curry dazugeben und unter Rühren andünsten, damit sich das ganze Gewürzaroma entfalten kann.

Nach 2 Minuten die Apfelstücke und die Gemüsebrühe hinzufügen und alles ca. 40 Minuten köcheln lassen.

Die Suppe pürieren, die Kokosmilch bis auf 4 EL zur Suppe geben und aufkochen lassen. Mit Koriander, Salz und Pfeffer abschmecken.

Den fertig gegarten Wildreis und die Apfelscheiben dazugeben. Die Suppe in eine Schüssel geben, die restliche Kokosmilch darüber gießen und mit Petersilie bestreut servieren.

Das Rezept und die Informationen stammt vom Ökullus-Infoblatt zur zweiten Kalenderwoche 2009.

Bei mir gab es die Suppe ohne Reis, ausserdem habe ich keine Butter sondern etwas Öl zum Andünsten genommen. Sie hat sehr gut geschmeckt und ich habe durch die Gemüsekiste auch mal wieder ein für mich neues Gemüse entdeckt.

Geschrieben von Thomas "Balu" Walter

Jan 9

Es gibt einen neuen Trend-Imbiss in Münster: Currycult am Germania-Campus.

Tanzpausen-Menü

Bereits der Name lässt darauf schliessen, dass es sich hierbei nicht um die klassische Currywurst-Bude handelt.

Ein Blick auf die Speisekarte verspricht frisch geschnittene, zweimal frittierte und somit lecker knusprige Pommes. Diese gibt es je nach Geschmack mit frischen Kräutern oder Malzessig wie in England. Als Soßen gibt es neben den Klassikern Mayonnaise und Ketchup auch holländische Fritsauce, Wasabimayonnaise, Creme Frischli oder Knoblauchcreme.

Die Wurst kommt vom Lavastein-Grill. Zur Auswahl stehen: Rostbratwurst, Krakauer, Putenwurst, Rindswurst oder eine Gourmet-Wurst mit Vorderschinken, Spinat und Käse. Die dazugehörigen Soßen sind auch nicht von schlechten Eltern: Currysoße, Mango-Senf-Soße, Sweet-Chilisoße, Erdnuss-Currysoße oder Jägersoße.

Wie in trendigen Currywurst-Etablissements heutzutage gibt es sechs zusätzlich mögliche Schärfestufen von Pikant bis Ultra-Scharf. Meine Frage, ob sie die Soßen mit einer meiner Lieblingssoßen - der "Vicious Viper" - schärfen, wurde direkt verneint. Dafür wurde ich aber nach dem Schärfegrad (Scoville, Pluspunkte für vorhandenes Know-How) gefragt, der bei der Vicious als 250 000 angegeben ist. Gezeigt hat man mir dann eine Soße mit 1 000 000 Scoville, die ich wohl in nicht allzu ferner Zukunft mal probieren muss :-).

Mein "Tanzpausen-Menü" heute Mittag bestand aus einer großen Pommes mit Malzessig, einer einfachen Rostbrat-Currywurst mit normaler Currysoße und einem Pinkus Malzbier.

Ich befürchte, man wird mich dort jetzt öfter finden können. Die beiden Jungs, die uns bedient haben, waren sehr nett. Die Auswahl an Wurst, Saucen und die leckeren Pommes sind etwas besonderes und die kleine Fläche macht den Laden sehr gemütlich.

Geschrieben von Thomas "Balu" Walter

Jan 9

Heute morgen ging es nach einigen Wochen Urlaub, Unlust und Krankheit wieder einmal zurück an meinen Arbeitsplatz in der Fachhochschule.

Baguette mit Putenbrust

Statt mir zu Hause mein Frühstück selber zu machen, habe ich auf die netten Mädels bei uns im Bistro Denkpause gehofft und wurde nicht enttäuscht.

In der Auslage lächelte mich noch ein Putenbrust-Baguette mit Ei, Gurke, Tomate usw. an. Dazu gab es das schönste, was der Heißgetränke-Automat zu bieten hat. Es handelt sich dabei quasi um das beste aus zwei Welten: Espresso-Choc. Espresso mit Kakao.

Geschrieben von Thomas "Balu" Walter

Jan 9

Gestern Mittag gab es eine spezielle Suppe mit Hühnern, Enten, Schweinen, Fischen und Monstern. Jawohl. Monstern.

Hühnersuppe mit Tierfiguren

Nachdem ich die letzten Tage aufgrund der Erkältung relativ viel im Bett verbracht habe, wurden meine Vorräte etwas knapper. Für solche Fälle ist es immer praktisch etwas im Haus zu haben, dass sich zwei oder drei Jahre hält und nicht viel Platz braucht. In diesem Fall war es die bereits erwähnte "Hühnersuppe mit Tierfiguren" von Maggi.

Die Zutatenliste entspricht der klassischen Fertig-Tütensuppe: 80,4 % Nudeln (Hartweizengrieß, Weizenmehl), Jodsalz, Geschmacksverstärker (Mononatriumglutmat, Dinatriuminosinat), Aroma, Hühnerfleischpulver, Hühnerfett, Karotten, Gewürze (mit Sellerie), Kräuter, Milchzucker, pflanzliches Öl (gehärtet). [Spuren: Eier, Milch, Senf]

Üblicherweise versuche ich ja gerade den Geschmacksverstärkern aus dem Weg zu gehen, aber bei der Kälte draußen war eine schnelle heisse Hühnersuppe genau das richtige.

"Aufgewertet" habe ich die Suppe mit einem geschlagenen Ei, das ich zum Schluss noch vorsichtig mit in den Topf gegeben habe.

Geschrieben von Thomas "Balu" Walter

Jan 8

Nach einigen Wochen Stille wurde mir gestern wieder eine Gemüsekiste gebracht:

Gemüsekiste 2009-01-07

  • eine Pastinake-Knolle aus der Region von Bioland
  • einige Clementinen aus Italien von ICEA
  • eine Fenchelknolle aus Italien von AIAB
  • drei Kiwis aus Italien von ICEA
  • ein Blumenkohl aus Frankreich von Biofrance
  • ein Bund glatte Petersilie aus Frankreich von Demeter
  • fünf Möhren aus der Region von Bioland
  • eine Handvoll Steinchampignons, rose aus Deutschland von Bioland
  • Chicoree aus Kalkriese von Bioland
  • fünf gelbe Zwiebeln aus der Region von Bioland

Als Extra habe ich mir wie eigentlich fast jedes Mal noch 6 Eier einpacken lassen.

Gepackt wurde die Kiste dieses Mal von... von... - äh Ökullus, wieso steht auf meiner Rechnung nicht mehr, wer die Kiste gepackt hat?

Geschrieben von Thomas "Balu" Walter

Jan 8

Mein Abendessen gestern Abend bestand aus geraspelten Möhren und Kohlrabi und ein paar Scheiben geräucherter Putenbrust.

Möhren- und Kohlrabi-Rohkost mit Putenbrust

Als Dressing für das Gemüse habe ich ein paar Löffel Joghurt mit ein wenig Essig, einer Prise Zucker und gehackten Kohlrabiblättern angerührt. Wusstet Ihr, dass Kohlrabiblätter nährstoffreicher als die Knolle selbst sind? Leider werden sie oft einfach weggeschmissen.

Beim nächsten Kauf achtet einfach mal darauf, Knollen mit hübschen Blättern zu erwischen und verarbeitet diese einfach mit.

Für's viel beschworene Mundgefühl gab es noch ein paar Walnuss-Stücke obenauf und ein wenig Kresse für den Geschmack an die fertigen Putenbrustschreiben und fertig.

Geschrieben von Thomas "Balu" Walter

Jan 7

Mein 3.5 L-Slow-Cooker hat Platz genug für zwei Tage. Darum gab es auch gestern und heute leckeres und vor allem schön scharfes (Habanero-Style)-Chili Con Carne.

Chili Con Carne

Da es aber schon genug Chili-Rezepte für den Slow-Cooker gibt und meins noch etwas Optimierungsbedarf hat, werde ich es nicht im Detail beschreiben.

Ich hatte es am Vorabend vorbereitet, indem ich das Hackfleisch angebraten, die Zwiebeln, Paprika Möhren und Chili-Schoten kleingeschnitten und dann alles zusammen mit Tomaten und Chili-Bohnen aus der Dose im Slow-Cooker-Einsatz gemischt habe. So brauchte ich es morgens nur aus dem Kühlschrank holen, noch mit ein wenig Paprikapulver, Salz, Kreuzkümmel, Korianderpulver und Habanero-Pulver würzen und dann - geplante - 4 Stunden auf High zu köcheln.

Leider ist mir etwas dazwischen gekommen, so dass das Chili 5 1/2 Stunden gebrutzelt hat. Das hat ihm natürlich nicht weh getan, mir aber dank des Slow-Cookers auch nicht. Ich konnte nämlich den Pott einfach vor sich hin schmurgeln lassen, ohne zwischendurch nachzuschauen oder mir Gedanken machen zu müssen.

Als ich dann endlich essen konnte, war das Chili noch viel zu flüssig. Im Slow-Cooker verdampft so gut wie keine Flüssigkeit. Also habe ich noch eine Tube Tomatenmark untergerührt und habe so jetzt doch das Rezept beschrieben :-).

Der Vollständigkeit halber sind hier zum Abschluss noch wichtige Chili-Fakten zu erwähnen, die ich schon vor ein paar Monaten im Crockyblog gelesen habe:

  • Chili Con Carne ist kein mexikanisches Gericht, sondern kreative Resteverwertung, die im amerikanisch-mexikanischen Grenzgebiet entstanden ist: Zähes (oder zu lang abgehangenes) Rindfleisch wurde mit vielen Gewürzen weichgeschmort.
  • Ein Chili ist ein Fleischragout, kein Gemüseeintopf. Paprika und Mais gehören nicht hinein, in manchen Landstrichen nicht einmal Bohnen.
  • Chili wird mit süßlichem Maisbrot (oder allenfalls Baguette) serviert, wer mag reicht saure Sahne oder geriebenen Käse als Garnitur. Nudeln oder Reis? Geht gar nicht.

Wenigstens mit dem Baguette lag ich dann ja noch halbwegs richtig. :-)

Geschrieben von Thomas "Balu" Walter

Jan 7

Gestern und heute war das Essen wenig abwechslungsreich. Zum Frühstück habe ich mir jeweils eine Schale mit Kefir, Blaubeeren und kernigen Haferflocken angerührt.

Kefir mit Blaubeeren und Haferflocken

Ich mache mir oft ein schnelles und leckeres "Müsli" wie dieses selber. In gekauften Müslis, insbesondere in den leckeren "crunchy"-Varianten ist oft wesentlich mehr Zucker drin als man erwartet. Dann springt der Insulinspiegel schnell nach oben und ebenso schnell wieder runter und man bekommt Hunger noch weit bevor das Mittagessen an die Reihe kommt.

Ich nehme dann lieber ein paar Beeren zu einfachen Haferflocken. Die sind ebenfalls süß, enthalten aber weniger Zucker und trotzdem viele Ballaststoffe, die lange satt machen.

Und Kefir ist mal etwas anderes als Milch oder Joghurt.

PS: Heute waren es gar keine Blaubeeren, die hatte ich vergessen aufzutauen. Statt dessen gab es eine handvoll Rosinen und ein paar Mandelsplitter. Auch die Abwechslung ist größer, wenn man sein Müsli selber mischt. :-)

Geschrieben von Thomas "Balu" Walter

Jan 6

Das Mittagessen war relativ unspektakulär heute. Es gab die Reste der Peperonata und Hähnchenbrust von gestern, die ich für einen etwas anderen Geschmack noch mit Feta bestreut habe.

Hähnchen mit Peperonata und Salat

Dazu gab es einen Salat aus Gurken, Tomaten, Oliven, einer Sprossen-Mischung, Feta und Kresse. Als Dressing habe ich ein paar Tropfen Olivenöl und ein wenig Balsamico-Creme über den Salat gegeben.

Geschrieben von Thomas "Balu" Walter

Jan 6

Frühstück heute morgen: Hüttenkäse mit gestiftelten Radieschen und Petersilie, einfach gewürzt mit etwas Kräutersalz und Pfeffer.

Hüttenkäse mit Radieschen und Amaranth-Knäckebrot

Dabei ist mir dann auch eingefallen, dass ich Hüttenkäse auch schon mal selber machen wollte. Ich muss mir das mal wieder auf die TODO-Liste setzen.

Dazu gab es ein paar Scheiben Amarant-Knäckebrot aus dem Bioladen.

Amarant gilt als das Getreide der Inkas. Es ist allerdings kein echtes Getreide, auch wenn es so aussieht und so verwendet wird. Darum wird es als Pseudogetreide eingestuft.

Amarant ist glutenfrei und enthält weit mehr Eiweiß- und Mineralstoffe als die "normalen" Getreidesorten. Wikipedia sagt: "Die Proteine bestehen aus vielen essenziellen Aminosäuren, der Gehalt an Calcium, Magnesium, Eisen und Zink ist sehr hoch. Kohlenhydrate und Ballaststoffe sind in gleich großen Mengen vorhanden. Bei dem enthaltenen Fett handelt es sich zu ca. 70 % um ungesättigte Fettsäuren. Die Inhaltsstoffe sind nicht nur in großen Mengen enthalten, sondern in einem für die menschliche Ernährung sehr günstigen Verhältnis kombiniert."

Leider hat das ganze auch einen Haken: Amarant enthält Gerbstoffe, die die Aufnahme und das Verdauen von Vitaminen, Proteinen und Spurenelementen hemmen. Darum ist es für Kleinkinder und Säuglinge nicht geeignet.

Geschrieben von Thomas "Balu" Walter

Jan 4

Heute Mittag hatte ich nicht viel Hunger und habe nur einen kleinen Salat gegessen. Für heute Abend hatte ich den folgenden Versuch eingeplant:

Hähnchenbrust mit Peperonata

Zutaten:

  • 3 Paprikaschoten
  • 1 Gemüsezwiebel (bei mir eine normale)
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 Chilischote
  • 4 Hähnchenbrustfilets
  • Paprikapulver
  • Gemüsebrühe
  • Thymian
  • Basilikum
  • Salz
  • Olivenöl
  • Tomatenmark
  • etwas Zitronensaft
  • Petersilie

Zubereitung:

Die Paprikaschoten putzen und in schmale Streifen schneiden. Die Zwiebel schälen und in Ringe schneiden. Die Knoblauchzehe schälen, aber als ganze verwenden. Die Chilischote in kleine Ringe schneiden.

Die Hähnchenbrustfilets waschen, abtupfen und kurz von beiden Seiten in der Pfanne anbraten, damit sie ein wenig Farbe bekommen. Mit ein wenig Paprikapulver und Salz würzen.

Zuerst das Gemüse in den Slow-Cooker geben und ein wenig Gemüsebrühe (ca. eine halbe Tasse; evtl. nicht nötig, weil die Paprikaschoten Flüssigkeit abgeben) angießen.

Jeweils eine Prise Thymian und eine Prise Basilikum (gerne auch Basilikum-Blätter), sowie etwas Salz über das Gemüse geben. Ich war hier sehr vorsichtig, da die Aromen durch das langsame Kochen im Slow-Cooker wesentlich stärker werden. Lieber nachsalzen als versalzen heisst die Devise.

Die angebratenen Hähnchenbrustfilets auf das Gemüse geben und alles mit ein oder zwei EL Olivenöl begiessen.

Ich habe das ganze eine Stunde auf High, dann 4 Stunden auf Low gegart.

Wenn man nicht gerade Knoblauch-Fan ist, sollte man die Knoblauchzehe jetzt aus dem Gemüse raussuchen und entsorgen.

Da am Schluss ziemlich viel Wasser aus den Paprika ausgetreten war, habe ich das Fleisch und das Gemüse aus dem Cooker genommen und die Flüssigkeit mit Tomatenmark angedickt. Außerdem fand ich, dass die Paprika noch ein wenig Säure vertragen könnten und habe ein paar Spritzer Zitronensaft darüber gegeben. Zum Servieren noch ein wenig Petersilie über den Teller streuen.

Und fertig war mein erstes selbst adaptiertes Slow-Cooker-Gericht.

Geschrieben von Thomas "Balu" Walter

Jan 4

Und wieder ein deftiges Frühstück, das Sammelhamster mögen wird :-)

Vollkorn-Ciabatta mit Parma-Schinken, Mozzarella und Gemüse

Mir hat es jedenfalls geschmeckt, obwohl ich mich mit Schnupfen, Husten und Fieber rumplage...

Geschrieben von Thomas "Balu" Walter

Jan 3

Die Bilder sind leider nichts geworden heute, aber es gab sovieso nicht viel zu sehen.

Zum Frühstück gab es einen Beerenquark: Magerquark mit Wasser glattrühren und mit TK-Beeren, die über Nacht im Kühlschrank aufgetaut sind, vermischen. Durch die Früchte etwas süßer als die letzten Tage, aber der Quark haut das wieder raus.

Mittags gab es vor dem Wochenendeinkauf eine Fischfrikadelle im Brötchen und eine Portion Kibbeling. Das war eigentlich anders geplant, aber ich bin erst so spät aus dem Haus gekommen und dann hat mich der Hunger doch gepackt.

Und als Abendessen habe ich mir die restlichen Mie-Nudeln aus meinem DFssgF-Paket in heissem Wasser weich werden lassen. In der Zwischenzeit habe ich eine Zwiebel, Paprika, eine Möhre, Mungobohnen-Keimlinge und Bambus-Schösslinge - jeweils aus dem Glas - in einer Pfanne gedünstet.

Den Inhalt der Pfanne mit Soja-Sauce, Curry und etwas Kokosmilch verfeinern, die Nudeln dazu geben und noch ein paar Minuten anbraten.

Und fertig war ein leckeres Pfannengericht, das mir nicht so schmecken wollte wie sonst. Etwas später am Abend weiss ich jetzt auch wieso und wieso mir die Knochen heute ziemlich weh taten: 38,4 °C...

Ich brüte wohl was aus.

Geschrieben von Thomas "Balu" Walter

Jan 3

Auch heute gab's wieder ein deftiges Frühstück - da bin ich ja sowieso eher ein Fan von.

Omelett mit Paprika, Tomaten, Pilzen, Zwiebel und Kräutern

Auf den Teller gab es ein klassisches Gemüse-Omelett mit zwei Eiern, Paprika, Tomaten, Pilzen, einer Zwiebel und einer großen Menge Kräutern.

Das Gemüse putzen und klein schneiden, in einer Pfanne andünsten. Einen Esslöffel Milch und zwei Eier verrühren, über das Gemüse geben und mit geschlossenem Deckel stocken lassen.

Ich habe es mit den Kräutern und dem Paprikapulver vielleicht etwas übertrieben, aber ich versuche im Moment meinen Salzverbrauch zu verringern und Kräuter / Gewürze helfen dabei.

Eigentlich wollte ich heute auch noch eine längere Geschichte über meine Slow-Cooker schreiben (anhand der Farben auf dem Bild und in dem Artikel hat es ja keiner gemerkt ;-). Aber es ist schon wieder viel zu spät und ich muss noch meines Tages-Feeds lesen...

Geschrieben von Thomas "Balu" Walter

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