Mär 22

Die Suppe habe ich letztes Wochenende im Slow Cooker gemacht, dieses Wochenende hätte es mehr gepasst. Irgendwo habe ich mir eine nette Erkältung eingefangen. Nase ist verstopft, läuft aber trotzdem wie blöde, Hals ist rauh, aber die Stimme wird dadurch nicht sexier. Wenigsten habe ich kein richtiges Fieber, sondern nur die berühmte "erhöhte Temperatur". Hätte ich eine Freundin, die sich um mich kümmern könnte, wäre ich natürlich wie alle richtigen Männer sterbenskrank. So muss ich wohl damit leben.

Hühnersuppe mit Reis

Viel einfacher geht es wirklich nicht. Ein Bund Suppengrün kleinschneiden, in den Slow Cooker geben. Hühnerteile - bei mir waren es zwei Schenkel - enthäuten (sonst wird es sehr fettig) und auf das Gemüse legen. Mit Wasser bedecken und auf High 4 Stunden köcheln lassen. Vermutlich wird der Geschmack bei 8 Stunden auf Low noch intensiver, aber ich hatte es "eilig".

Anschliessend das Fleisch von den Knochen lösen. Es fällt fast von alleine ab. Je nach Geschmack, kann man dann den Geschmack dann noch mit Hühnerbrühenpulver intensivieren.

Bei mir gab es die Suppe mit Reisresten, die ich noch vom Vortag im Kühlschrank hatte.

Geschrieben von Thomas "Balu" Walter

Mär 9

So, nachdem ich ja schon berichtet hatte, dass der Versuch am Samstag leider nicht ganz geklappt hat, kann ich es heute doch noch als Erfolg vermelden. Problematisch war, dass mir die Tortillas nicht gelungen sind.

Ich habe den Teig einfach aus Weizenvollkornmehl, etwas Öl und Wasser angerührt. Dann musste ich aber leider die Arbeitsfläche sehr stark mit Mehl bestreuen, damit die Tortillas überhaupt ausgerollt werden konnten ohne überall festzukleben. Nach dem Backen in der Pfanne waren sie dann zu hart, um darin noch etwas einzuwickeln. Auch ein Aufwärmen in der Mikrowelle und ein feuchtes Tuch haben leider nicht geholfen.

Schlussendlich habe ich dann heute einfach mit fertigen Tortillas aus dem Supermarkt wenigstens noch etwas zustande gebracht:

Burritos

Sowohl die Salsa als auch die Hähnchen-Füllung der Burritos stammt aus meinem 3.5 L Slow-Cooker:

Zutaten:

  • 10 Eiertomaten
  • 2 Zwiebeln
  • 2 Knoblauchzehen
  • 2 Chilis
  • 2 Hähnchenschenkel
  • 2 Zweige Thymian
  • Salz, Pfeffer
  • Tomatenmark

Für die Burritos:

  • Tortillas
  • Eisbergsalat
  • Frühlingszwiebeln

Zubereitung:

Die Eiertomaten waschen, Zwiebeln schälen und jeweils achteln. Zwei Knoblauchzehen ebenfalls grob teilen. Die Chilis in Ringe schneiden. Wer eine nicht so scharfe Salsa möchte, sollte jetzt die Kerne entsorgen. Die Hähnchenschenkel von der Haut und sonstigem Fett befreien. Das geht gut, wenn man mit dem Finger einfach unter die Haut geht und sie so vom Fleisch löst.

Ungefähr die Hälfte der Tomaten, Zwiebeln, Chilis und des Knoblauchs in den Slow-Cooker geben. Die Hähnchenschenkel als zweite Lage hinzufügen und jeweils einen Thymian-Zweig auflegen. Mit dem Rest der Tomaten, Zwiebeln, Chilis und dem Knoblauch bedecken.

Deckel auflegen und 4 oder 5 Stunden auf High garen.

Beim Rausnehmen fällt das Hähnchenfleisch wortwörtlich vom Knochen. Das Fleisch mit einer Gabel in kleine Stücke reissen und beiseite legen.

Die Thymianblättchen von den Zweigen streifen und die noch im Keramik-Einsatz befindlichen Zutaten pürieren. Je nach Geschmack mit Salz und Pfeffer würzen. Wenn die Salsa zu dünnflüssig ist, kann man sie mit Tomatenmark dicker bekommen.

Für die Burritos habe ich Tortilla-Fladen mit der Salsa bestrichen, fein geschnittenen Eisbergsalat, Hähnchenfleisch, Frühlingszwiebeln und Chili belegt und zusammengerollt. Eingepackt in Klarsichtfolie halten die sich hoffentlich etwas im Kühlschrank. Andere Varianten wären z.B. noch ein wenig geraspelten Käse oder/und Tomaten als Füllung oder statt der Salsa Sour-Cream zu benutzen.

Die restliche Tomaten-Salsa passt bestimmt gut als Tomatensoße zu Pasta.

Geschrieben von Thomas "Balu" Walter

Mär 9

Dieses Wochenende hat der Slow-Cooker ordentlich arbeiten dürfen. Der gestrige Versuch war leider nicht ganz mit Erfolg gekrönt, so dass das Endergebnis erst in den nächsten Tagen veröffentlicht wird. Dafür hat es heute dann umso besser geklappt:

Zigeunertopf "Budapest"

Zutaten:

  • 300 g Kartoffeln
  • 2 Zwiebeln
  • 2 Paprikaschoten; rot und grün
  • 250 g Champignons
  • 500 g Rindfleisch
  • 400 g Tomaten; stückig, Konserve
  • Salz, Cayennepfeffer, Paprikapulver
  • 2 Zweige Thymian; frisch
  • 1 Prise Zucker
  • 3-5 EL Tomatenmark; 3-fach konzentriert
  • Petersilie

Zubereitung:

Die Kartoffeln schälen und in kleine Würfel schneiden. Die Zwiebel schälen, die Paprika putzen und entkernen und alles grob würfeln. Die Champignons in Scheiben schneiden und das Rindfleisch würfeln.

Kartoffeln, Zwiebeln, Paprika, Champignons und Rindfleisch in dieser Reihenfolge in den Slow-Cooker füllen. Das Fleisch wird schneller gar als das Gemüse, darum sollte es oben liegen. Alles mit den stückigen Tomaten aus der Konserve bedecken und mit Salz, Pfeffer und Paprikapulver würzen. Die Blätter von zwei Thymianzweigen abstreifen und ebenfalls dazu geben.

Den Slow-Cooker auf Auto/Medium stellen und das ganze 6 Stunden garen lassen. Die Soße mit dem Tomatenmark andicken und nochmal mit Salz, Pfeffer und Paprika abschmecken.

Vor dem Servieren mit der gehackten Petersilie bestreuen.

Anmerkungen:

Ich habe dick geschnittenes Rouladen-Fleisch genommen, weil das gerade im Angebot war. Durch die lange Garzeit wird auch "günstigeres" Fleisch, z.B. aus der Oberschale absolut zart und zerfällt auf der Zunge. Es ist also nicht nötig, teures Filet zu nehmen. Wer möchte, kann das Fleisch natürlich vorher noch scharf anbraten. Durch die Maillard-Reaktion wird der Geschmack des Fleisches dann vermutlich etwas intensiver.

Ich versuche möglichst fettarm zu kochen, aber die Soße schmeckt vermutlich nicht schlechter, wenn man Sahne zum Andicken benutzt ;-).

Geschrieben von Thomas "Balu" Walter