Jan 31

Vor ein paar Tagen schon hatte Deb in ihrer Smitten Kitchen ein Rezept veröffentlicht, vor dem Sie sich selber schon lange gesträubt hatte. Sie wunderte sich selber darüber, nachdem sie die Tomatensoße mit Butter und Zwiebel schon vor über 5 Jahren das erste Mal in einem Blog gesehen hatte und das Rezept anschliessend durch die Bloggerwelt zog. Bei Ihr gab letztendlich Rachel den Anstoss. Rachel, die in Rom lebt. Ja, in dem Rom, in dem man tagtäglich tausende leckere Tomatensoßen auf den Tisch bekommen könnte.

Für mich war die Entscheidung gefallen, nachdem ich die Schlichtheit des Rezepts gesehen hatte. Ich bin ein großer Fan der einfachen Gerichte mit guten Zutaten. Für Spaghetti reichen mir schon gutes Olivenöl und etwas Knoblauch. Also gab es auch bei mir Tomatensoße mit Butter und Zwiebel.

Spaghetti in Tomatensoße mit Butter und Zwiebel

Worin liegt nun das Geheimnis dieser so hoch gelobten Soße? Natürlich sind geschmackvolle Tomaten von Vorteil, aber was sonst? Knoblauch? Das beste Olivenöl? Frische Kräuter? Nichts von alledem. Das Geheimnis ist Butter und eine Zwiebel, die ganz mit der Soße gekocht, aber nach dem Ende der Garzeit wieder rausgenommen wird.

800 g geschälte San Marzano Tomaten aus der Dose mit 70 g Butter und einer geschälten, halbierten Zwiebel in einen Topf geben. Sehr langsam köcheln lassen, regelmässig umrühren und dabei die Tomaten am Rand des Topfes zerdrücken. Vorsicht beim Rühren, die Zwiebel zerfällt sonst zum Ende des Garvorgangs.

Nach knapp 45 Minuten oder wenn sich Fett und Tomaten trennen ist die Soße fertig. Die Zwiebel aus der Soße nehmen und entsorgen - oder z.B. mit einer Scheibe Brot essen :-). Je nach Geschmack kann man die Soße jetzt noch mit etwas Salz abschmecken. Ich fand, die Soße kam auch ohne Salz aus.

Die Soße warm halten, bis die Spaghetti gekocht sind und die fertigen Spaghetti in die Soße geben. Umrühren, fertig, lecker.

Das Foto oben sieht unspektakulär aus. Es sind keinerlei Kräuter als Verzierung, keine Parmesanflocken für den Geschmack zu sehen. Und das ist auch genau richtig so. Egal was man noch machen würde, es würde den Geschmack der Soße nicht mehr verbessern.

Geschrieben von Thomas "Balu" Walter

Jan 7

Gilt das hier schon als schwäbisches Fast-Food oder wäre das ein zu großer Widerspruch?

Geschmelzte Maultaschen mit Spiegelei

Maultaschen aus dem Kühlregal in Streifen schneiden, in einer Pfanne anbraten / schmelzen und auf einen Teller geben. Zwei Spiegeleier in die Pfanne hauen und falls in der Pfanne noch Platz ist, ein paar Semmelbrösel mitrösten. Die Eier salzen und mit den Semelbröseln auf die Maultaschen geben.

Schnell fertig und lecker.

Geschrieben von Thomas "Balu" Walter

Jan 6

Die folgenden Frikadellen sind "falsch", weil Sie nur zu ca. 60 Prozent aus Hackfleisch bestehen. Ich bin mir leider nicht mehr ganz sicher, in welchem Blog ich dieses als nachzukochende Rezept gefunden und in einer Datei abgelegt hatte, aber es ist eine interessante Variante.

Falsche Frikadellen mit Kohlrabi und Kartoffelpüree

Für die Frikadellen werden 300 g Hackfleisch, 100 g Magerquark, 6 EL Haferflocken, 3 EL Senf, Salz und Pfeffer miteinander vermengt.

Ich habe knapp die 3-fache Menge genommen und ca. 15 Frikadellen erhalten, von denen einige im Gefrierfach gelandet sind. Das lohnt sich, weil die Frikadellen je 10-15 Minuten von beiden Seiten auf kleinster Stufe in der Pfanne gebraten werden und anschließend die ganze Bude nach Frikadellen riecht. Außerdem habe ich noch eine kleingehackte Zwiebel ergänzt und mit einem Rest Harissa-Pasta gewürzt.

Durch den Quark und die Haferflocken spart man schon einiges an Kalorien ein, wer es noch sparsamer möchte nimmt Tatar und legt die Frikadellen auf den Grill.

Die für mich klassischen Beilagen sind dann Kohlrabi, gekocht und mit ein wenig Kräuter-Bechamel-Soße verfeinert, sowie selbst gestampftes Kartoffelpüree mit langsam geschmorten Zwiebeln.

Geschrieben von Thomas "Balu" Walter

Jan 5

Auf Barbaras Spielwiese gab es am Sonntag eine leckere Karottensuppe, die genau zu den derzeitigen  Temperaturen passt.

Ich hatte etwas ähnliches überlegt, so dass es bei mir eine einfach zusammengewürfelte Pastinakensuppe gab.

Pastinakensuppe

Hierzu drei Pastinaken-Wurzeln schälen, grob in Stücke schneiden und in etwas Hühnerbrühe weich kochen. Da Pastinaken sich hervorragend für Cremesuppen eignen, kann man sie mit etwas Kokosmilch auffüllen und anschließend pürieren. Mit Salz und Pfeffer würzen. Wer möchte kann auch noch etwas Ingwer dazugeben.

Und damit das ganze nicht so eintönig aussieht und etwas Farbe bekommt, habe ich noch eine kleine Möhre geraspelt und mit in die Suppe gegeben.

Geschrieben von Thomas "Balu" Walter