Das Foto schlummert auch schon länger auf meiner Platte. Gestern dachte ich dann: Hey, das wäre doch ein Blogpost für den heutigen Valentinstag. Aber der ist ja offensichtlich auch schon vorbei. Trotzdem kann ich das vielleicht noch zum Valentinstag-Event vom Kochtopf einreichen.
Es handelt sich bei den Kuchenbällchen um eine kleine Schummelei, denn auch wenn man sie als eine leckere Süßigkeit verschenken kann, handelt es sich eigentlich um eine Resteverwertung von altem Trockenkuchen.
Sie sind schon einmal unter dem englischen Namen "Cake Balls" durch verschiedene Blogs getourt, also im Grunde nichts neues. Weil sie aber wirklich lecker sind und auf einer Party mit Sti(e)l (damit man sich keine Schokofinger holt) sehr gut angekommen sind, gibt es auch ein kleines Rezept.

100-150 g Trockenkuchen (oder z.B. übrig gebliebene Muffins) zerbröseln, 20 g Frischkäse, 5 g Butter und je nach gewünschten Süßgrad noch 1-2 EL Puderzucker vermengen und zu einer Art Teig verkneten.
Hier hat man die Chance, verschiedene Geschmacksrichtungen zu erzeugen. Einfach noch 20 g Marzipan, 20 g Nougat, Limetten-Zesten, Rumaroma, Orangenlikör, Amaretto oder ähnliches Aroma mit in den Teig kneten.
Anschliessend den Teig für ein paar Stunden kalt stellen.
Knapp 10 kleine Kügelchen aus dem Teig formen und in einem Bad aus geschmolzener Kuvertüre mit Schokolade bedecken.
Auch hier gibt es etliche Variationsmöglichkeiten: Helle, dunkle, nussige oder Vollmilch-Kuvertüre stehen unter anderem zur Wahl. Und natürlich kann man die Bällchen auch noch in Zuckerstreusel, Mandelstückchen, Kokosraspeln oder Haselnuss-Krokant rollen, solange die Kuvertüre noch nicht wieder fest geworden ist.
Eine tolle Sache, der man nicht anmerkt, dass es sich eigentlich um Resteverwertung handelt. Eigentlich ist es sogar sinnvoll, dafür extra Kuchen zu backen, nur ein Stück zu Essen und aus dem Rest die Kuchenbällchen zu formen.
Am Valentinstag kann man natürlich auch kleine Herzförmchen benutzen, um die "Pralinen" in Form zu bringen
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