Eigentlich bin ich ja eher ein deftiger Frühstücker. Wurst und Käse mag ich irgendwie lieber auf Brot als Marmelade. Seit einigen Monaten gibt es aber hauptsächlich kernige Haferflocken mit Quark oder Joghurt und Früchten oder mal ein belegtes Brötchen aus der Mensa.
Am Sonntag bin ich dann erst spät aufgewacht und hatte irgendwie Hunger auf etwas anderes. Und gestern habe ich dann überlegt, dass es zum 5. Geburtstags-"Jubiläums-Blog-Event LVI - Brunch & Giveaway" passen könnte: Pancakes - die amerikanische Version unserer Pfannkuchen.

Pfannkuchen-Rezepte gibt es ungefähr so viele wie Sterne am Himmel. Es gibt Pfannkuchen, die mit Buttermilch, normaler Milch, vielen Eiern, wenig Eiern, Vollkornmehl, Vanillezucker, usw. gemacht werden. Es gibt deftige und süße Varianten, dünne große und dickere kleine und ich finde das macht sie interessant.
Ich habe eines der einfachsten Rezepte benutzt, bei dem kein Abwiegen von Zutaten nötig ist. Einen Becher Mehl, einen Becher Milch und ein Ei in eine Schüssel geben und gut verquirlen. Es dürfen keine Klümpchen mehr zu sehen sein. Je nach Geschmack gibt man zu dem Mehl noch eine Prise Zucker und eine Prise Salz. Ja, auch süße Pfannkuchen vertragen eine (kleine) Prise Salz.
Für die kleineren, "fluffigen" amerikanischen "Pancakes" habe ich noch einen gehäuften Teelöffel Backpulver mit an das Mehl gegeben. So gehen die Pancakes etwas mehr auf.
Den Teig gibt man dann in eine heisse Pfanne (kleine bis mittlere Stufe) mit etwas Öl. Wenn die Oberfläche nicht mehr flüssig ist, die Pancakes umdrehen und noch einen Moment braun werden lassen.
Die leicht gezuckerten Erbeeren hatte ich noch vom Vortag im Kühlschrank. Zu den Pancakes passt noch der obligatorische Ahornsirup - oder, weil ich keinen hatte, einfacher Honig.
Ich denke, so ein Stapel Pancakes würde sich auch auf einem Brunch-Buffet gut machen - oder nicht?


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