Ich glaube vor ein paar Monaten habe ich das erste Mal in einem meiner vielen abonnierten Food-Blogs von einem "slow cooker" gelesen. Geräte dieser Art sind auch als "Crock-Pot" bekannt. "Crock-Pot" ist ein Markenname, der ähnlich wie "Tempo" für Papiertaschentücher als allgemeiner Begriff in den Sprachgebrauch übernommen wurde. Bis dahin hatte ich noch nie von diesem Gerät gehört.
Es handelt sich dabei um einen elektrisch betriebenen Kochtopf, in dem Speisen bei relativ geringen Temperaturen gegart werden. Üblicherweise haben die Töpfe heutzutage einen herausnehmbaren Keramik- oder Porzellan-Einsatz, in dem das eigentliche Gericht gegart wird. Der Keramik-Einsatz dient sowohl als Kochgeschirr als auch als Wärmespeicher und kann ausserdem zum Servieren benutzt werden.

Die meisten Geräte haben mehr als eine Temperatur-Einstellung - üblich sind zwei: Low (niedrig), zum Garen bei etwas über 70 °C, und High (hoch) für eine Temperatur um die 90 ° C. Andere Geräte haben auch noch eine Einstellung Medium (mittel) oder eine Warmhaltestufe. Ist eine Automatik-Stufe vorhanden, heizt diese erst eine Stunde auf High und schaltet dann auf Low runter. So wird die gewünschte Gartemperatur schneller erreicht. Egal bei welcher Einstellung überschreitet die Gartemperatur niemals 100 °C. Hat ein Gerät mehrere Temperaturstufen, so kann die Garzeit gezielter geplant werden. Eine Stunde auf High entspricht üblicherweise zwei Stunden auf Low.
Es gibt slow cooker in allen erdenklichen Größen zwischen 500 ml und 7 L. Weit verbreitet sind Geräte mit 3,5 L und 6,5 L oder Zwischengrößen.
Ein oft aus Glas bestehender Deckel auf dem Keramik-Einsatz sorgt dafür, dass die Hitze und die zum Garen nötige Flüssigkeit nicht aus dem slow cooker entweicht. Der Deckel sollte dabei niemals während eines Kochvorgangs abgenommen werden, da sonst ein Großteil der Hitze verloren geht und der Topf erst wieder auf Temperatur gebracht werden muss.
Das Besondere am slow cooker sind die langen Garzeiten aufgrund der niedrigen Temperaturen. Diese haben für viele Gerichte nicht zu unterschätzende Vorteile: Das Aroma von Suppen und Eintöpfen wird intensiver, Fleisch wird durch den langen Garprozess zarter und Soßen bekommen mehr Geschmack. Die Bauweise der Geräte erlaubt es auch, den Topf schon morgens anzustellen, zur Arbeit zu gehen und wenn man Abends nach Hause kommt, ist eine leckere Mahlzeit fertig.
Der Stromverbrauch soll dabei wesentlich geringer sein, als etwas auf dem Herd oder im Ofen bei niedrigen Temperaturen zuzubereiten.
Aber auch Nachteile werden genannt. Vitamine werden bei niedrigen Temperaturen durch Enzyme zersetzt. Diese Enzyme lassen sich nur durch hohe Temperaturen "deaktivieren", weshalb oft empfohlen wird Gemüse vorher kurz in kochendem Wasser zu blanchieren. Manche Sorten Bohnen enthalten Gifte, die erst durch einen Kochprozess ungefährlich werden. Bohnen aus der Dose wurden bereits gekocht, aber rohe Bohnen sollte man darum ebenfalls vorkochen.
Da ich gerne Suppen, Eintöpfe und Aufläufe esse, fand ich diese Art von Geräten sehr interessant. Und spätestens seitdem ich weiß, wie lecker sehr lange köcheln gelassenes Ragu (Bolognese-Sauce) schmeckt, habe ich auch den Sinn hinter dem langsamen Kochen verstanden. Für mich stand also sehr schnell fest, dass ich so einen Apparat brauche.
Der Weihnachtsmann war dann auch so nett, mir das oben abgebildete Modell als Geschenk zu machen.


03.01.2009 00:48:44
Gemüse-Omelett
Auch heute gab's wieder ein deftiges Frühstück - da bin ich ja sowieso eher ein Fan von. Omelett mit Paprika, Tomaten, Pilzen, Zwiebel und Kräutern Auf den Teller gab es ein klassisches Gemüse-Omelett mit zwei Eiern, Paprika, Tomaten, Pilzen, einer
20.01.2009 22:18:57
Morphy Richards Kundenservice
Meinen ersten Slow-Cooker habe ich jetzt seit fast einem Monat und habe auch schon das ein oder andere Gericht damit gekocht. Morphy Richards Slow Cooker Modell 48720 Aufgefallen ist irgendwie niemandem, dass ich in meinem ursprünglichen Beitrag das