Jan 10

Vor ein paar Tagen hatte ich angekündigt, dass ich versuchen werde, jede Woche eine Suppe zu machen und zu bloggen. Die Rezept zur Suppe für diese Woche wurde von Ökullus mit der letzten Gemüsekiste geliefert und passte genau zu der dort enthaltenen Pastinake.

Pastinaken-Curry-Suppe

Pastinake habe ich meines Wissens bisher noch nicht verarbeitet, daher war ich sehr gespannt auf das Ergebnis.

Pastinaken sind ein Wurzelgemüse und gedeihen auch noch bei frostigen Temperaturen auf freiem Feld ohne Probleme. Selbst Böden, denen vorher von Starkzehrern viele Nährstoffe entzogen wurden, eignen sich für einen Einbau. Vom Aussehen her erinnert sie an eine Möhre, ist allerdings eher blass und runzeliger. Sie enthält viele Kohlenhydrate, Ballaststoffe und wichtige Vitamine und Mineralstoffe, ist also für eine gesunde Ernährung durchaus zu empfehlen.

Den Geschmack kann man irgendwo zwischen Möhre, Kartoffel und Petersilienwurzel einordnen. Das ist auch kein Wunder, denn die Pastinake ist aus einer Kreuzung von wilden Möhren und der genannten Wurzelpetersilie entstanden. Das Aroma ist eher mild und passt sehr gut zu anderen milden Gemüsen, z.B. als Püree. Oft wird sie auch in Eintöpfen oder wie im folgenden Rezept in einer gut gewürzten Cremesuppe benutzt. Bis zum 18. Jahrhundert war die Pastinake eine der Hauptnahrungs-Pflanzen bei uns und wurde dann durch Möhren und Kartoffeln verdrängt.

Erst vor einigen Jahrzehnten wurde sie quasi wiederentdeckt und kommt nach und nach mehr in Mode.

Zutaten:

  • 50 g Wildreis
  • 50 g Butter
  • 1 Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • ca. 500 g Pastinaken
  • 1/2 TL Kurkuma
  • 2 TL Curry1,5 l Gemüsebrühe
  • 1 Apfel
  • 125 ml Kokosmilch
  • Koriander
  • Salz
  • Pfeffer
  • 1-2 EL gehackte Petersilie

Zubereitung:

Den Wildreis in einem großen Topf mit 500 ml Wasser ca. 30-40 Minuten gar kochen, in ein Sieb geben und abtropfen lassen.

Die Zwiebel und die Knoblauchzehe schälen und fein hacken. Die Pastinake schälen und würfeln. Den Apfel schälen, vierteln, ein Viertel in Scheiben, den Rest in grobe Stücke schneiden.

In einem anderen Topf die Butter erhitzen, Zwiebel und Knoblauch ca. 2-3 Minuten darin andünsten, die Pastinaken, Kurkuma und Curry dazugeben und unter Rühren andünsten, damit sich das ganze Gewürzaroma entfalten kann.

Nach 2 Minuten die Apfelstücke und die Gemüsebrühe hinzufügen und alles ca. 40 Minuten köcheln lassen.

Die Suppe pürieren, die Kokosmilch bis auf 4 EL zur Suppe geben und aufkochen lassen. Mit Koriander, Salz und Pfeffer abschmecken.

Den fertig gegarten Wildreis und die Apfelscheiben dazugeben. Die Suppe in eine Schüssel geben, die restliche Kokosmilch darüber gießen und mit Petersilie bestreut servieren.

Das Rezept und die Informationen stammt vom Ökullus-Infoblatt zur zweiten Kalenderwoche 2009.

Bei mir gab es die Suppe ohne Reis, ausserdem habe ich keine Butter sondern etwas Öl zum Andünsten genommen. Sie hat sehr gut geschmeckt und ich habe durch die Gemüsekiste auch mal wieder ein für mich neues Gemüse entdeckt.

Geschrieben von Thomas "Balu" Walter

0 Trackbacks

  1. Keine Trackbacks

0 Kommentare

Ansicht der Kommentare: (Linear | Verschachtelt)
  1. Noch keine Kommentare

Kommentar schreiben

Ich freue mich über jeden Kommentar, prüfe aber auch jeden manuell. Offensichtlich kommerzielle Homepage-Links werden von mir bei dieser Prüfung entfernt, ausser sie passen zum Artikel.


Umschließende Sterne heben ein Wort hervor (*wort*), per _wort_ kann ein Wort unterstrichen werden.
Standard-Text Smilies wie :-) und ;-) werden zu Bildern konvertiert.
Die angegebene E-Mail-Adresse wird nicht dargestellt, sondern nur für eventuelle Benachrichtigungen verwendet.

Um maschinelle und automatische Übertragung von Spamkommentaren zu verhindern, bitte die Zeichenfolge im dargestellten Bild in der Eingabemaske eintragen. Nur wenn die Zeichenfolge richtig eingegeben wurde, kann der Kommentar angenommen werden. Bitte beachten Sie, dass Ihr Browser Cookies unterstützen muss, um dieses Verfahren anzuwenden.
CAPTCHA

Sie können [geshi lang=LANG][/lang] Tags verwenden um Quellcode abhängig von der gewählten Programmiersprache einzubinden