Aug 27

Auch wenn es langsam so aussieht, als mache ich hier nur noch Werbung für FRoSTA (und es stehen noch einige zu bloggende / probierende Produkte auf dem Programm), kann ich mir die Meldung nicht verkneifen.

Mir wurde zwar schon vorgeworfen, dass ich von FRoSTA für die positiven Berichte bezahlt werde. Das ist aber natürlich nicht so. Nachdem ich mich intensiver mit den Produkten und dem Reinheitsgebot beschäftigt habe, bin ich schlicht ein wirklicher Fan geworden. Ich würde nicht darüber berichten, wenn ich davon nicht wirklich überzeugt wäre.

Ein Grund dafür ist die Transparenz, mit der FRoSTA arbeitet. Das fängt z.B. bei den Zutatenlisten der Produkte an, hört da aber noch lange nicht auf. Erst neulich hat sich jemand die Zutaten genauer anschauen wollen und die Verpackung nach der kleinen Liste durchsucht, bevor ich sie auf den riesigen gelben Kasten auf der Rückseite hingewiesen habe.

FRoSTA Bami Goreng Verpackung

Und jetzt geht FRoSTA sogar noch einen Schritt weiter und veröffentlicht nicht nur die Zutaten, sondern das gesamte Rezept für eines der beliebtesten Produkte: Das Bami Goreng (PDF).

Und wenn man bei FRoSTA "das gesamte Rezept" sagt, meint man das auch. Dann wird nicht nur die Zubereitung des Gerichtes mit Zutaten beschrieben, sondern die Zutaten wie Nudeln und Sambal Oelek selbst werden selber produziert.

PS: Ich hätte gedacht, dass in Sambal Oelek evtl. noch etwas Essig gehört hätte. Aber vermutlich ist das "normalerweise" nur enthalten, um die Haltbarkeit zu erhöhen.

Geschrieben von Thomas "Balu" Walter

Aug 24

Gemüsekisten gab es in den letzten Wochen natürlich auch. Diese hier ist vom 12.08.

Gemüsekiste 2009-08-12

  • Zucchini aus der Region von Bioland
  • Heidelbeeren aus Handorf von Bioland
  • Buschbohnen aus der Region von Bioland
  • Spitzkohl aus der Region von Bioland
  • Möhren aus der Region von Bioland
  • weisse Pfirsiche aus Frankreich von Demeter
  • Steinchampignons aus Deutschland von Bioland (statt Salat, den ich aus dem Abo genommen habe)
  • Tomaten aus der Region von Bioland

Das schöne am Sommer ist, dass fast alle Produkte aus der Region kommen können.

Geschrieben von Thomas "Balu" Walter

Aug 20

Ich lebe noch, aber es ist zu warm und zu viel zu tun. Wenigstens habe ich heute ein paar noch zu verbloggende Bilder hochgeladen. Eines davon ist dieses hier:

Burger deluxe

Unsere studentischen Hilfskräfte haben eingekauft, einen Grill aufgebaut, befeuert und uns dann alle nötigen Elemente für den Bau eines Spitzen-Burgers zur Verfügung gestellt.

Bessere Kollegen kann man sich eigentlich nicht wünschen.

Geschrieben von Thomas "Balu" Walter

Jul 17

Falls Ihr glaubt, es gibt bei mir im Moment nur noch Tiefkühl-Fertigessen, habt Ihr Euch getäuscht:

Gemüsekiste 2009-07-15

Ich habe den Salat ja ausgeschlossen, weil mein Mikrogarten mir eigentlich genug Salat liefert. Aus diesem Grund wurden mir am Mittwoch statt dessen die Minigurken geliefert.

  • Minigurken aus der Region von Bioland
  • Kohlrabi aus der Region von Bioland
  • bunter Mangold aus der Region von Bioland
  • eine Galia-Melone aus Spanien von caee
  • Möhren aus der neuen Ernte der Region von Bioland
  • eine Nektarine aus Spanien von caee
  • eine grüne Paprika aus der Region von Bioland
  • eine rote Paprika aus Spanien von caee
  • Tomaten aus der Region von Bioland

Zusätzlich bestellt hatte ich 6 Eier.

Geschrieben von Thomas "Balu" Walter

Jul 12

Der Grund für unseren zweitägigen Kurztripp nach Hamburg in der letzten Woche war ein Besuch bei FRoSTA. Unsere FRoSTA-Scout-Ansprechpartner Sylwia, Marike und seit kurzem auch Stefanie hatten uns zu einem Besuch im Zusatzstoffmuseum und anschließender Gesprächs- und Probier-Runde ins Hamburger FRoSTA-Bistro eingeladen.

Das Zusatzstoffmuseum ist ein Projekt der Hamburger Lebensmittelstiftung und wird unter anderem von FRoSTA und der durch ihre Saftboxen und Saftblog bekannten Kelterei Walther unterstützt. Beide Firmen verzichten bei der Herstellung ihrer Produkte konsequent auf den Einsatz von Zusatzstoffen. An der wissenschaftlichen Entwicklung sind die Lebensmittelchemiker Prof. Dr. Georg Schwedt und Udo Pollmer beteiligt.

Der erste Eindruck beim Besuch des Museums war für mich eher enttäuschend, denn eigentlich gibt es nicht viel zu sehen. Wenn man das Museum betritt, erklärt eine Zeittafel die Nutzung von Zusatzstoffen im Verlauf der Geschichte. Auffällig sind im Hauptraum die bedruckten Wände, die den Eindruck von Regalen in einem Supermarkt machen. Im Museum selber gibt es eher wenige Ausstellungsstücke, dafür aber umso mehr Informationen.

Gleich beim Eintritt steht man vor einem Regal, in dem eine Auswahl an erlaubten und verwendeten Zusatzstoffen zu sehen ist.

Regal mit Zusatzstoffen

Insgesamt dürfen in der EU tausende von Zusätzen zur Herstellung von Lebensmitteln verwendet werden. Hierzu zählen Aroma- und Farbstoffe, Enzyme und natürlich Geschmacksverstärker. Viele müssen nicht einmal bei den Zutaten aufgelistet werden, da sie nur für die Produktion verwendet werden, aber im endgültigen Produkt nicht mehr vorkommen.

Wer jetzt glaubt, dass er durch den Kauf vor Bioprodukten vor diesen Stoffen geschützt ist, liegt falsch. Auch im Bio-Bereich sind zahlreiche Zusatzstoffe erlaubt.

Ich schrieb bereits, dass das Museum auf den ersten Blick eher schlicht erscheint. Aus diesem Grund ist es umso wichtiger, dass man sich eine kleine Führung von einem Experten gönnt. In unserem Fall hat uns Herr Niemeyer in einer kurzen Runde die wichtigsten Informationen gegeben. Und diese haben es wirklich in sich.

Ich beschäftige mich jetzt seit einiger Zeit mit meiner Ernährung und versuche immer darauf zu achten, was ich so zu mir nehme. Aus diesem Grund habe ich mich auch mit Geschmacksverstärkern beschäftigt und wusste, dass "natürliche Aromen" nichts mit den eigentlichen Früchten zu tun haben.

Duftstation: Essigsäure + Schwefelsäure + Alkohol = Bananenaroma

Trotzdem blieb mir bei den Ausführungen von Herrn Niemeyer regelmässig der Mund offen stehen. Es ist wirklich unglaublich, wie dreist die Industrie uns Verbraucher an der Nase herumführt. Für die Glutamat-Verachter unter Euch hier ein kleiner Tipp: Achtet in Zukunft auch mal auf die Begriffe Hefeextrakt, Würze, Trockenmilcherzeugnis, usw.

Die tollsten Aromen werden übrigens unter anderem mit Schimmelpilzen hergestellt. Für Zitronensäure kann man sich einfach mal in einem schlecht geputzten Badezimmer umschauen. Für Himbeeraroma nimmt man einfach etwas Zedernholzspäne, mischt sie mit Wasser, Alkohol, verschiedenen Geheimzutaten und kocht das ganze etwas ein. Und weil Zedernholz in der Natur vorkommt, ist das ganze ein "natürliches Aroma".

Schuld an der Misere sind unter anderem wir Verbraucher. Solange wir Produkte immer noch billiger haben möchten, wird die Nahrungsmittelindustrie auch weiterhin Zusatzstoffe mit Sparpotential finden. So gab es eine Schautafel, in der gezeigt wurde, wie teuer es ist, 100 kg Joghurt zu aromatisieren: Frische Himbeeren: 31,50 Euro; Natürliches Aroma (Himbeeren als Grundstoff): 12,50 Euro; Natürliches Aroma Typ Himbeere (aus Sägespäne): 3,65 Euro; Naturidentisches Himbeeraroma (aus künstlichen Grundstoffen): 0,06 Euro.

Spannend war auch der Ausblick in die nähere Zukunft, in der wir vermutlich unsere Pizza nur bis zu einer bestimmten Temperatur erhitzen dürfen, wenn sie noch nach Salami schmecken soll. Überschreitet man die Temperatur, muss man sich mit Thunfisch-Geschmack begnügen. Natürlich ist das nicht für uns wichtig, sondern für die Industrie. Diese kann dann in einem Produktionsablauf unterschiedliche Geschmäcker produzieren, ohne viel umstellen zu müssen.

Leider mussten wir relativ schnell weiter zu unserem Anschlusstermin. Man hat Herrn Niemeyer angemerkt, dass er mit uns locker das dreifache der Zeit hätte verbringen können. Auch mir hätten bestimmt noch ein oder zwei Fragen auf der Zunge gelegen, aber man wartete bereits im Bistro auf uns.

Dort wurden wir von einem Trupp von Mitarbeitern erwartet, die sich nach einer kurzen Begrüßung von Herrn Ahlers selbst vorgestellt haben. Bereits mit im Museum waren Sylwia, Steffi, Marike, Jessica (Öffentlichkeitsarbeit) und Julian (Büro Bistro). Im Bistro haben sich neben Herrn Ahlers noch Herr Matthias (Trade Marketing), Herr Haliw (Büro Bistro), Herr Blunck (FRoSTA Bistro) und Herr Ehlers zu uns gesellt.

Begrüssung durch Herrn Ahlers

Die Gespräche im Bistro waren ebenfalls sehr interessant. Natürlich wurden wir Scouts zu unseren Erfahrungen mit den FRoSTA-Produkten befragt, aber auch wir haben viele Informationen über die Produkte und die Produktion bekommen. Ich persönlich hatte das Gefühl, dass es für das FRoSTA-Team nicht einfach nur die Pflicht "Öffentlichkeitsarbeit" war. Man hat gemerkt, wie wichtig FRoSTA die Meinungen der Kunden sind und dass man stolz auf seine Produkte ist.

Leider waren neben Holger und mir nur noch drei oder vier andere Scouts anwesend. Aber nicht jeder ist so verrückt und nimmt für so einen Termin fast 600 km Fahrt auf sich :-).

Während der Diskussionen wurden uns vom Team des Bistros die verschiedensten Gerichte aufgetischt, so dass wir uns durch einen kleinen Teil der FRoSTA-Produkte probieren konnten. Das Sortiment von FRoSTA ist in einem Tiefkühlschrank des Bistros zu bestaunen.

Das FRoSTA-Sortiment

Der gelungene Abschluss des Abends war dann der Nachtisch, den es leider in der Form nicht als Tiefkühlware zu kaufen gibt ;-). Allerdings benutzt man im Bistro auch hierfür Mangos und Co. aus der FRoSTA-Produktion.

Schokokuchen, Mangoquark und Obstsalat

Alles in allem war das Treffen sehr interessant. Vielen Dank an das Scout-Team für die Einladung und die Organisation. Vielleicht schaffen wir es ja wirklich uns bei einem Besuch der Produktion wiederzusehen. Das wären sogar ein paar Kilometer weniger ;-).

(Die Fotos stammen zum großen Teil von Marike, mehr findet man im Flickr-Set "FRoSTA Scouts in Hamburg").

Geschrieben von Thomas "Balu" Walter

Jul 6

Nach diesem Gericht habe ich etwas länger gesucht. Schade eigentlich, da es mir besser als die Wildlachs-Varianten gefällt.

FRoSTA Seelachs-Filet Dijon-Senfsauce - vorne

Seelachs ist eine der wenigen Fischsorten, die ich auch mal esse. Aber dann ist es wichtig, dass die Beilagen gut passen und ich eine leckere Sauce habe, mit der ich den Fisch etwas in den Hintergrund rücken kann ;-).

"FRoSTA Gourmet: Seelachs-Filet Dijon-Senfsauce" vollständig lesen

Geschrieben von Thomas "Balu" Walter

Jun 27

Seit ein paar Tagen redet mir Chef Todd Mohr ins Gewissen, dass man den Gar-Grad von Fleisch nur mit Hilfe eines Thermometers bestimmen kann. Natürlich gibt es andere grobe Varianten: Aufschneiden des Fleischs und nachschauen, aber dann läuft Fleischsaft aus und es sieht auf dem Teller nicht mehr schön aus. Eine andere Methode ist das Betasten des Fleisches - was mir noch nie geholfen hat.

Wirklich sicher kann man aber nur sein, wenn man die Temperatur im Inneren des Stückes messen kann.

Also habe ich seit kurzem ein neues Küchen-Gadget:

Einstichthermometer

Sehr passend fand ich, dass Ludger von der Fleischerei Freese in seinem "Essen Kommen!"-Blog am selben Tag als das Päckchen geliefert wurde, seinen Artikel "Kernforschung" veröffentlicht hat. Das kann ja irgendwie kein Zufall sein ;-).

Zum Messen der Temperatur nimmt man das Stück Fleisch aus der Pfanne (man will ja nicht aus Versehen durchstechen und die Pfannentemperatur prüfen) und sticht das Thermometer an der dicksten Stelle bis ungefähr zur Mitte ein. Man kann die Hitze oft schon einige Grad vor der gewünschten Temperatur herunterdrehen, weil die Hitze noch etwas nachzieht.

In der Wikipedia findet man einen Artikel, in dem die einzelnen Kerntemperaturen von unterschiedlichen Fleischsorten aufgelistet werden.

Mein digitales Thermometer zeigt sowohl Celsius als auch Fahrenheit an. Der Messbereich reicht von -45 bis +200 °C, bei einer Messgenauigkeit von ca. einem °C. Die Sonde ist 12 cm lang. Das Thermometer kann in der Schutzhülle wie in einem Stift transportiert werden. Außerdem hat die Schutzhülle Löcher, durch die man das Thermometer stecken kann. So hat man eine Art "Griff", wenn man z.B. heisse Flüssigkeiten messen will, deren Dampf einem sonst die Finger verbrühen würde.

Wenn ich jetzt nur daran denke, das Fleisch rechtzeitig zu messen, kann eigentlich nichts mehr schiefgehen ;-)

Geschrieben von Thomas "Balu" Walter

Jun 24

Noemi fragt zu Recht, was ich denn aus der Gemüsekiste gemacht habe.

Bei frischem Spinat geht mein erster Gedanke immer Richtung Pasta.

Maritati-Nudeln mit Spinat-Rindfleisch-Tomatensosse

Zwiebeln und Rindfleisch in Streifen schneiden und in einer Pfanne anbraten. Dann den Spinat hinzugeben und dünsten, bis er zerfallen ist

Mit Soja-Creme (oder Sahne) ablöschen, mit Knoblauch, Salz, Pfeffer und italienischen Kräutern abschmecken und etwas Tomatenmark hinzugeben.

Zusammen mit (nicht von mir) handgemachten Maritiati-Nudeln, die sehr dick sind und eine kräftige Soße vertragen, und etwas Parmesan gibt das ein leckeres Mittagessen.

Die Möhren, die Zucchini und Brokkoli habe ich ganz einfach in eine Pfanne geworfen und mit etwas Reis ebenfalls zu Mittag gegessen. Gurke und Tomaten sind jeweils in einem Salat gelandet und die Erdbeeren waren mit Joghurt und kernigen Haferflocken ein hervorragendes Frühstück. Das ist meist schneller gemacht als fotografiert und verbloggt, darum schreibe ich da selten drüber ;-).

Geschrieben von Thomas "Balu" Walter

Jun 22

Diese Woche gibt es keine Gemüsekiste, aber letzte Woche habe ich eine bekommen:

Gemüsekiste 2009-06-17

  • Brokkoli aus der Region von Bioland
  • Erdbeeren aus der Region von Bioland
  • Fair Trade Bananen aus der Dom. Rep. von bcs, fvo
  • eine Gurke aus der Region von Bioland (als Ersatz für den abbestellten Salat, den ich ja selber angepflanzt habe)
  • Möhren (neue Ernte) aus Italien von icea
  • Spinat (neue Ernte) aus der Region von Bioland
  • Cocktail-Tomaten aus NL von eco
  • Zucchini aus Italien von icea

Außerdem gab es einen wirklich schönen Blumenstrauß, den ich leider nicht fotografiert habe. Ich schaue mal, ob ich beim nächsten Mal wieder einen mitbestelle.

Geschrieben von Thomas "Balu" Walter

Jun 17

Ich habe ein paar ältere Fotos von Gerichten gefunden, die ich hier noch veröffentlichen wollte. Das erste ist eine einfache Spargelsuppe:

Spargelsuppe

Ich habe hierzu eigentlich klassisch die Abfälle eines Spargelgerichtes verarbeitet. Die holzigen Enden und die Schale, die sonst einfach in den Müll wandern, wurden ca. 4 Stunden mit Wasser bedeckt im Slow-Cooker auf High ausgekocht. Nach dem Entfernen der "Abfälle" hatte ich eine lecker spargelige Brühe.

Da es nichts zum Pürieren gab, habe ich ein paar Tage später daraus mit Hilfe einer Mehlschwitze eine Suppe gemacht. Die Suppe ist so dunkel, weil ich Vollkornmehl benutzt habe.

Und so kann man aus dem was sonst oft einfach auf dem Müll landet noch ein leckeres Essen zaubern und Geld sparen.

Geschrieben von Thomas "Balu" Walter

Jun 7

Ich hatte ja schon mal auf die interessanten Anmerkung von Ulrike hingewiesen. Sie warnte davor, das Essen direkt in der Verpackung in die Mikrowelle zu geben, da sich dann die gefährliche Chemikalie Bisphenol-A aus dem Kunststoff lösen und ins Essen gelangen könnte.

BPA ist eine vielproduzierte Alltagschemikalie. Laut Wikipedia werden werden weltweit jährlich mehr als drei Millionen Tonnen davon hergestellt. Es wird als Hauptbestandteil bei der Herstellung von Polycarbonat-Kunststoffen (z. B. für Compact Discs, Plastikschüsseln, Babyfläschchen) und Epoxydharzlacken (z. B. für Beschichtungen von Konservendosen und Folienverpackungen) verwendet.

BPA hat estrogenartige Wirkung und steht im Verdacht sowohl gesundheits- als auch erbgutschädigend zu sein. Als Hormon stört es nicht nur die Sexual-, sondern auch die Gehirnentwicklung bei Mäusen und Vögeln. Ausserdem steht es im Verdacht, eine der Ursachen für die zivilisatorische Fettleibigkeit zu sein.

Dementsprechend sollte man sich mit dem Thema wirklich einmal genauer beschäftigen. Also habe ich unsere FRoSTA-Scout-Kontakte angeschrieben, die mir die Informationen vom Produktmanager besorgt haben. Marike schrieb dazu das folgende:

Nach Rücksprache mit dem Lieferanten schließt er [der Produktmanager] aus, dass dieser Stoff in das Produkt übergeht.

Unabhängig davon lassen wir alle unsere Verpackungen insbesondere auch auf solche Stoffübergänge überprüfen. Gerade auch dieses innovative Produktkonzept der Gourmet Mahlzeiten haben wir von einem anerkannten Forschungsinstitut für Packstoffe (ISEGA; http://www.isega.de/index.html) testen lassen, da die Zubereitung in der Mikrowelle ein viel diskutiertes Thema ist.

FRoSTA hat sich also auch hier Gedanken gemacht, was ich sehr lobenswert finde.

Man könnte jetzt einfach Entwarnung geben, aber ich wollte es noch genauer wissen. Die FRoSTA-Verpackung ist am Boden markiert mit dem Recycling-Symbol für Polyethylenterephthalat (PET):

PET 01
Auch hier muss ich mich wieder auf die Wikipedia verlassen. Im englischen Artikel zu Bisphenol-A steht, dass bei Verpackungen, die mit 1 (PET Polyethylenterephthalat), 2 (PE-HD High-Density Polyethylen), 4 (PE-LD Low-Density Polyethylen), 5 (PP Polypropylen), oder 6 (PS Polystyrol) gekennzeichnet sind, kein Bisphenol-A während der Polymerisierung oder Formung verwendet wird.

Dementsprechend sollte die Verpackung kein Bisphenol-A enthalten und so den Stoff natürlich auch bei einer Erhitzung in der Mikrowelle nicht abgeben können.

Und jetzt kontrollieren wir alle mal unsere Wasserkocher. Denn diese sind oft mit einer Beschichtung versehen, die Bisphenol-A enthält und dieses auch an das Wasser abgeben kann. Getestet wurde das z.B. im ÖKO-TEST Verlag. Wenn ich überlege, von wie vielen Kunststoffen wir täglich umgeben sind, wird es vermutlich nicht einfach, alle möglichen Gefahrenpunkte zu erkennen bzw. zu vermeiden.

Ich werde mir aber auf jeden Fall das Wort Polyethylenterephthalat für meine nächste Runde Galgenmännchen merken. :-)

Das oben verwendete PET 01-Bild stammt aus der Wikipedia und wurde vom User Tomia erstellt.

Geschrieben von Thomas "Balu" Walter

Jun 6

Auch nach Nachfragen wird es hier in den umgebenden Märkten leider keine größere Auswahl an Gourmet-Gerichten geben. Ich weiß leider nicht, wie FRoSTA die Produkte vertreibt, aber vielleicht sollte es "Mixkartons" geben, in denen die unterschiedlichen Gerichte in allen Varianten vorkommen.

Getestet habe ich diesmal etwas für mich eher untypisches. Obwohl ich kein wirklich großer Fischfan bin, kam das Wildlachs-Filet Tomate-Crème Fraîche in die Mikrowelle.

FRoSTA Wildlachs-Filet Tomate-Crème Fraîche vorne

Die Verpackung entspricht dieses Mal wieder der üblichen Variante und ist überwiegend in edlem schwarz-gold gehalten.

"FRoSTA Gourmet: Wildlachs-Filet Tomate-Crème Fraîche" vollständig lesen

Geschrieben von Thomas "Balu" Walter

Jun 2

Ich habe schon länger keine Suppe mehr veröffentlicht. Aber das wird sich in den nächsten Tagen wohl ändern.

Zucchinisuppe mit Gnocchi

Diese Zucchinisuppe mit Gnocchi gab es bereits gestern.

Die Zucchini putzen, grob stükeln, in einem Topf zusammen mit Chili, Knoblauch und Currypulver kurz in etwas Öl anschwitzen und soviel Brühe hinzugeben, dass die Zucchini gerade bedeckt sind. 10-15 Minuten köcheln lassen, bis die Zucchini weich sind.

Mit einem Pürierstab, im Standmixer oder in der Küchenmaschine pürieren, etwas Sahne (oder Kochcreme, Soja-Creme oder ähnliches) und Gnocchis hinzugeben und für ein paar Minuten gar ziehen lassen.

Tipp: Hierbei sollte man darauf verzichten, in der Zwischenzeit einen kurzen Blogbeitrag schreiben zu wollen. Denn ansonsten sind die Gnochis sehr weich und pappen zum größten Teil am Boden. Lieber einmal kurz zwischendurch umrühren.

Mit Salz und Pfeffer abschmecken, fertig, lecker.

Geschrieben von Thomas "Balu" Walter

Jun 1

Gestern habe ich endlich mal wieder etwas Neues probieren können. Ich habe nämlich suchen müssen, um die Hauptzutat überhaupt zu finden: Quinoa.

Quinoa-Gemüse-Pfanne

Quinoa ist ein "Pseudogetreide", da es nicht zu der Familie der Gräser gehört. Es enthält wie Amarant kein Gluten. Angebaut wurde Quinoa schon vor über 6000 Jahren von den Inkas. Sie nannten es auch die "Mutter aller Getreide" und hielten es für so wertvoll, dass der jeweilige Herrscher die erste Aussaat mit goldenen Werkzeugen durchführte.

Dass es für die Inkas einen derart hohen Wert hatte, hat einen einfachen Grund. Der Gehalt an Eiweiß und Mineralien wie Magnesium und Eisen übertrifft den anderer gängiger Getreidearten. Die Samen enthalten nur wenig Fett (und das zu über 50 % ungesättigt), allerdings auch kein Vitamin A oder C. Das konnten die Inkas ohne Lebensmittelchemiker natürlich nicht herausfinden, trotzdem haben sie den (Nähr-)Wert offensichtlich auch so erkannt.

Als die spanischen Eroberer im 16. Jahrhunder Kriege gegen die Inkas und Azteken führten, wurde der Anbau von Quinoa verboten und sogar unter Todesstrafe gestellt. Das erklärte Ziel war, die Völker zu schwächen. Das ist dann auch die Ursache, wieso die meisten von Euch das Nahrungsmittel vermutlich garnicht kennen. Denn das als "unchristlich" eingestufte Pseudogetreide wurde in Europa erst im 20. Jahrhundert wiederentdeckt.

Gefunden habe ich Quinoa schliesslich im Supermarkt in der Bio-Abteilung, wo es auch Dinkel, Hafer und Konsorten gibt.

Gekocht wird es im für Getreide üblichen Verhältnis ein Teil Quinoa zu zwei Teilen Wasser. Ich habe mit dem Quinoa eine kleine Gemüsepfanne gezaubert:

Zwiebel, Knoblauch, eine Chili und Currypulver in etwas Öl anschwitzen. Quinoa und Wasser (oder Brühe) hinzugeben und 10 Minuten köcheln lassen. In der Zwischenzeit anderes Gemüse wie Zucchini, Paprika und Möhren in kleine Stücke schneiden, dazugeben und garen, bis das Gemüse gar ist. Abschliessend mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Ich denke, Quinoa wird bei mir als schöne Abwechslung zu Reis öfter mal auf den Tisch kommen. Mal schauen, was man damit noch alles machen kann. Ich habe auch schon gelesen, dass Quinoa sich auch auf dem Frühstückstisch gut machen soll.

Geschrieben von Thomas "Balu" Walter

Mai 29

Es ist garnicht so einfach, die FRoSTA Gourmetgerichte in den "kleineren" Märkten in der Umgebung zu finden. Bei allen REWE-Märkten in der Umgebung scheint es wenn überhaupt nur zwei Sorten zu geben, bei Kaisers habe ich gar kein FRoSTA gefunden. Erst bei einem wirklich großen Supermarkt "Ratio" wurde ich fündig, der liegt aber etwas ausserhalb. Dort gab es dann allerdings 4 Sorten zur Auswahl.

Eine davon ist das Hähnchen-Filet Curry-Ananas, das ich gestern getestet habe.

FRoSTA Hähnchen-Filet Curry-Ananas vorne

Die Packung sieht anders aus als die restlichen Gourmet-Gerichte, die ich bisher sehen konnte. Identisch ist aber das große Sichtfenster, das den direkten Blick auf das Gericht ermöglicht.

"FRoSTA Gourmet: Hähnchen-Filet Curry-Ananas" vollständig lesen

Geschrieben von Thomas "Balu" Walter

(Seite 3 von 10, insgesamt 138 Einträge)