Mai 4

Komisch, ich war mir sicher, das hier gerade schon eingestellt zu haben. Naja, dann nochmal.

Aus den Resten der Oliven-Polenta habe ich kleine Schnitzelchen (oder sind es Polenta-Puffer?) gemacht, indem ich die Polenta mit Ei verrührt und als plattgedrückte Häufchen in eine beschichtete Pfanne gegeben habe.

Paprika mit Polenta-Schnitzelchen

Beschichtete Pfanne bedeutet hierbei, dass ich wenigstens zwei der Schnitzelchen ansehnlich aus der Pfanne bekommen habe. Der Rest war zwar nicht weniger lecker, aber leider doch eher unfotogen.

Dazu gab es Paprika mit Kräutern, ebenfalls in der Pfanne weich gedünstet und Aioli.

Geschrieben von Thomas "Balu" Walter

Mai 2

Ich habe von der scharfen Polenta-Suppe mit Möhren noch einiges an Maisgrieß übrig. Warum sollte ich also nicht noch mehr mit Polenta probieren?

Putenschnitzel mit Kräutermarinade auf Porree-Zwiebel-Gemüse und Oliven-Polenta

Die Polenta habe ich mit ein paar geviertelten/gehackten Oliven in kochendes Wasser gegeben. Hierbei habe ich auch die Lake aus dem Olivenglas mitbenutzt. Einmal umrühren und dann ohne Hitze einfach ziehen lassen.

Porree und Zwiebel kleinhacken und in einer Pfanne weich dünsten.

Das fertig gekaufte und in Kräutern marinierte Putenschnitzel einfach in der Pfanne anbraten. Dabei aber darauf achten, dass es nicht so dunkel wird, wie bei mir ;-). Ich sollte einfach nicht ans Telefon gehen, wenn ich koche...

Geschrieben von Thomas "Balu" Walter

Apr 26

Gerade bestelle ich die Gemüsekiste für die nächste Woche, da fällt mir auf, dass ich die letzte noch nicht verbloggt habe.

Gemüsekiste 2009-04-22

Dieses Mal hatte ich neben dem "kleinen Vollsortiment" ein paar zusätzliche Sachen bestellt, die aber nicht auf dem Foto auftauchen.

  • Fenchel aus Italien von aiab
  • Möhren aus der Region von Bioland
  • Radieschen aus der Region von Bioland
  • Rhabarber aus der Region von Bioland (zu groß fürs Bild)
  • Pflücksalat-Mix aus der Region von Bioland (schon als Abend-Salat gegessen)
  • zwei Zitronen aus Spanien von caee
  • zwei Zucchini aus Italien von icea

Zusätzlich bestellt hatte ich:

  • 6 Eier (nicht im Bild)
  • eine Schale Kresse
  • eine Flasche Trinkjoghurt
  • 10 Pflücksalat-Pflanzen
  • ein Topf ausdauernde Gartenkresse
  • ein Topf glatte Petersilie
  • ein Topf Schnittlauch

Was ich mit den Kräutern gemacht habe, gibt es vielleicht noch heute zu lesen.

Geschrieben von Thomas "Balu" Walter

Apr 24

Und schon wieder gibt es etwas zu berichten, was ich nicht wirklich in eine Kategorie packen kann.

Denn bei diesen Rennwagen steht das Gemüse nicht nur neben dem Auto. Nein, das Auto wurde aus dem Gemüse gebaut.

Gemüse-Rennwagen

Die Außenhülle des Formel-3-Wagens besteht aus Kartoffeln. Das Lenkrad wird aus Karotten hergestellt und der Treibstoff aus Schokolade gewonnen.

Ansonsten verhält sich das Geschoss wie ein richtiger Rennwagen. Die Spitzengeschwindigkeit beträgt 230 km/h. Allerdings darf er nicht bei der Formel-3 mitfahren, weil Schokolade kein offiziell erlaubter Treibstoff ist.

Das Team der Warwick University möchte damit zeigen, dass man für moderne Materialien nicht nur auf fossile Brennstoffe zurückgreifen braucht, sondern dass sich auch biologische Produkte eignen.

(via Gizmodo)

Geschrieben von Thomas "Balu" Walter

Apr 17

An den Zugriffen auf das Blog heute kann ich sehen, dass es doch einige gibt, die sehnsüchtig auf das Ergebnis warten.

Gezogen hatte ich die Gewinnerin bereits heute Nachmittag, aber dann kam doch wieder viel anderes dazwischen, um in Ruhe zum Bloggen zu kommen.

Zuerst aber hoffe ich (um es noch ein wenig spannend zu machen), dass die "Nicht-Gewinner" nicht allzu enttäuscht sind. Ich selber war etwas überrascht über das große Interesse, die Resonanz und die vielen Anfragen, die mich auch per Mail direkt erreicht haben.

Jeder von Euch hätte den Slow-Cooker verdient. Vielleicht entscheiden sich einige jetzt doch, sich selber ein Gerät zu kaufen. Ich würde es Euch empfehlen. Der Slow-Cooker ist kein Zaubergerät, aber es macht Spaß damit Gerichte zuzubereiten. Spaß vor allem, weil man die Sachen einfach reinwirft und sie dann sich selbst überlassen kann. Und es ist meistens auch nicht schlimm, wenn man sich mal verspätet. Rezepte gibt es sehr viele und auch, wenn man selber einfach mal etwas probiert, kann eigentlich nicht viel schief gehen.

Aber genug davon. Ich sollte Euch nicht länger auf die Folter spannen. Um die Gewinnerin zu bestimmen, habe ich die Anzahl der Kommentare auf randomizer.org eingegeben und eine Zufallszahl zurückgeben lassen. So bestand zwar die Gefahr, dass jemand gezogen wird, der den Slow-Cooker garnicht möchte, aber dann hätte ich einfach nochmal gezogen.

Gewonnen hat also Kommentatorin Nummer 27 - Mareen - die hoffentlich auf kochend-heiss.de über ihre Erfahrungen mit dem Slow-Cooker berichten wird. Herzlichen Glückwunsch.

Abschließend habe ich noch einen kleinen Gedanken. Viele von Euch haben angemerkt, dass es ewas besonderes sei, den Slow-Cooker nicht einfach in einem Internet-Auktionshaus zu Geld zu machen. Vielleicht ist es das wirklich, aber sollte es das sein? Ich finde, beschenkt zu werden macht glücklich, aber zu schenken auch. Es muss ja nicht immer gleich ein ganzer Slow-Cooker sein ;-) - oder überhaupt etwas Materielles.

Der Grund für den Termin heute war übrigens, dass ich selber einige Geschenke bekommen habe, da fand ich es nur fair auch etwas weiterzuschenken. Wieso ich Geschenke bekommen habe? Nun. Ich bin seit heute offiziell ein HaSi - ein HAlb SIebziger.

Geschrieben von Thomas "Balu" Walter

Apr 15

Am Osterwochenende habe ich wieder ein wenig mit dem Slow-Cooker experimentiert und versucht den Rotkohl meiner Mutter nachzukochen.

Rotkohl mit Schweinemedaillons

Den Rotkohl achteln, den Strunk rausschneiden und von Hand (oder mit der Küchenmaschine) in sehr feine Streifen schneiden. Den Rotkohl in den Slow Cooker geben. In meinem 3.5 L Slow-Cooker hat ca. 3/4 des Rotkohls Platz gehabt.

In der Mitte eine kleine Mulde freilegen und dort ein Lorbeerblatt und eine geschälte Zwiebel, die mit zwei Nelken gespickt wurde, reinlegen. Die Zwiebel wieder mit Rotkohl bedecken.

Je nach Geschmack 3-5 Esslöffel Essig und ein paar Esslöffel Wasser über dem Rotkohl verteilen, salzen und pfeffern.

Bei geschlossenem Deckel auf High ca. 4 Stunden garen lassen. Anschliessend die Zwiebel rausnehmen und sicherstellen, dass keine Nelke verloren gegangen ist. Gegebenenfalls noch mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Als Variationen könnte man die Zwiebel in kleine Würfel schneiden und im Rotkohl lassen, einen fein gewürfelten Apfel hinzugeben und statt des Essigs vielleicht Rotwein nehmen.

Der Rotkohl ist gut geworden. Ich habe ihn mit Schweinemedaillons und etwas Soße gegessen. Trotzdem schmeckt Mamis Rotkohl noch am besten ;-).

Geschrieben von Thomas "Balu" Walter

Apr 14

Für diejenigen, die noch einen Korb voller Eier von Ostern übrig haben, gab es vor ein paar Tagen eine interessante Meldung der dpa in der Zeitung:

Der AID-Infodienst teilte dort unter Berufung auf eine Studie der Louisiana State University in Baton Rouge (USA) mit, dass man schneller abnimmt, wenn man zum Frühstück Eier statt Brot isst.

In der Studie hat eine Auswahl von Personen während einer kalorienverminderten Diät das morgendliche Bagel durch zwei Eier ersetzt. Diese Gruppe hatte am Schluss knapp 65 Prozent mehr Gewicht verloren als die Bagel-Gruppe. Insgesamt haben an der Studie 152 Übergewichtige teilgenommen.

Ich glaube, ich gönne mir morgen zum Frühstück zwei leckere Eier mit Nuss-Nougat-Creme oder einer dicken Scheibe Käse.

Geschrieben von Thomas "Balu" Walter

Apr 12

Vor ein paar Tagen gab es bei einem Bekannten Hühnerfrikassee aus dem Glas. Das brachte mich auf die Idee, das ganze im Slow-Cooker zu probieren.

Hühnerfrikassee

Auf der Suche nach einem Rezept zur Inspiration bin ich im Crockyblog fündig geworden.

Ich habe die Mengen und Zeiten an meinen Vorrat angepasst, 400 g Hähnchenbrustfilet in kleine Würfel geschnitten und in den Slow-Cooker gegeben. Darauf 300 g frische, in Scheiben geschnitten Champignons und 300 g tiefgefrorene Erbsen geben.

100 ml Weißwein und 150 ml Hühnerbrühe mischen und über die Zutaten gießen. Mit Salz und weißem Pfeffer leicht würzen.

Das Frikassee 3.5 Stunden auf High garen.

Anschliessend 2-3 Teelöffel Speisestärke mit ca. 100 ml Sahne (oder fettarmer Kochcreme) mischen, mit in den Keramik-Einsatz geben, umrühren und weitere 30 Minuten auf High garen lassen.

Mit Salz, Pfeffer und eventuell Worcestershire-Sauce abschmecken. Zum Servieren mit etwas Petersilie bestreuen. Als Beilage gab es eine Trigrano-Reismischung aus Langkorn-, Wild- und rotem Camargue Reis

Beim nächsten Mal werde als Variation ich wohl noch gestückelten Spargel dazugeben, der doch irgendwie dazu gehört. Ich habe auch schon von Kapern gelesen, die bestimmt auch einen Versuch wert wären.

Geschrieben von Thomas "Balu" Walter

Apr 9

Ich wurde neulich gefragt, wieso ich immer Slow Cooker sage, wenn ich einen Crockpot meine. Die Antwort dazu ist relativ einfach:

Beiden Begriffe - Slow Cooker und Crockpot - können und werden üblicherweise für dieselbe Art von Gerät verwendet.

Slow Cooker ist hierbei die allgemeine Bezeichnung. Crockpot ist der Markenname eines Produktes der Firma Rival.

Man kann das vergleichen mit anderen Produkten: Für Taschentücher benutzen wir oft den Namen "Tempo". Anstelle von Handcreme fragen wir nach "Nivea", usw.

Ich versuche das immer zu vermeiden, weil ich nicht unbedingt Werbung für ein Produkt machen möchte, sondern mir die Nase putzen muss. ;-)

Außerdem ist mein Gerät von Morphy Richards und deswegen kein Crockpot, sondern ein Slow Cooker.

Geschrieben von Thomas "Balu" Walter

Apr 7

Gestern Mittag und heute Abend gab es diese Wirsing-Kartoffelsuppe:

Wirsing-Kartoffelsuppe

Für die Suppe habe ich den Wirsing aus der letzten Gemüsekiste in feine Streifen geschnitten. Außerdem habe ich eine Zwiebel und drei mittlere Kartoffeln jeweils fein gewürfelt.

Die Zwiebelwürfel und den Wirsing für einige Minuten in einem Topf mit wenig Olivenöl andünsten, die Kartoffeln hinzugeben und mit soviel Gemüserühe ablöschen, dass alles bedeckt ist. Für 10-15 Minuten leicht köcheln lassen, bis die Kartoffeln gar sind.

Die Temperatur runterschalten, eine halbe bis ganze Tasse Soja-Creme oder Sahne hinzugeben und evtl. kurz mit einem Pürierstab pürieren. Die Suppe mit Salz, Pfeffer und etwas Muskat abschmecken.

Vor dem Servieren noch mit etwas gehackter Petersilie bestreuen.

Heute Abend habe ich die Reste von Gestern noch aufgebraucht. Hierzu habe ich noch vier oder fünf kleine Gemüsefrikadellen mit in den Topf gegeben.

Geschrieben von Thomas "Balu" Walter

Apr 2

Lange habe ich darüber nachgedacht, was ich mit meinem zweiten Slow-Cooker machen soll. Die wenigen Leser des Blogs erinnern sich vielleicht: Zu Weihnachten bekam ich einen kleinen 3.5 L Slow-Cooker von Morphy Richards und dann gab es eine kleine Geschichte mit dem sehr netten Kundenservice von Morphy Richards. Diese endete damit, dass mir von Morphy Richards ein quasi baugleiches Modell mit englischem Anschlussstecker geschenkt wurde. Seitdem bin ich Besitzer von zwei Slow-Cookern.

Falls Ihr noch nicht wisst, was man mit einem Slow-Cooker überhaupt machen kann, schaut einfach durch meine bisherigen Slow-Cooker Experimente.

Morphy Richards Slow Cooker Modell 48720

Ich bin sehr zufrieden mit dem von mir eingesetzten Gerät, das aber natürlich für meinen Ein-Personen-Haushalt schon fast zu groß ist. Also habe ich mir überlegt, das andere Modell weiterzuschenken und somit quasi das Geschenk von Morphy Richards weiterzugeben. In meinem näheren Bekanntenkreis ist zwar grundsätzliches Interesse vorhanden, aber schlussendlich wollte sich niemand "noch ein Gerät in die Küche stellen" oder war nicht überzeugt davon, dass es dann auch eingesetzt werden würde. Und ich finde der Beschenkte sollte sich auch wirklich über das Geschenk freuen und es auch benutzen.

Aus diesem Grund starte ich in meinem Blog jetzt eine Aktion und werde das oben abgebildete, zwar einmal ausgepackte, aber absolut neuwertige Gerät verschenken. Da es vermutlich mehr Interessenten als Slow-Cooker (nur einen) geben wird, werde ich den Gewinner per Los bestimmen.

Die Teilnahme an der Verlosung ist sehr einfach: Schreibt einen kleinen Kommentar zu diesem Beitrag, wieso ausgerechnet Ihr den Slow-Cooker haben müsst. Ich freue mich natürlich auch über jeden Link und Trackbacks aus anderen Blogs, wenn Ihr auf diese Aktion hinweisen wollt. Auch so könnt Ihr natürlich teilnehmen, solange Ihr im Beitrag Euren Teilnahmewunsch äussert.

Keine Sorge, das Ganze ist kein Kreativ-Wettbewerb. Es geht also nicht um eine besonders einfallsreiche Begründung. Allerdings würde ich gerne wissen, wieso Ihr Interesse an einem Slow-Cooker habt.

Die einzige Bedingung, die ich an alle Teilnehmer stellen möchte ist die, dass sie noch keinen Slow-Cooker besitzen sollten. Ansonsten habt Ihr hoffentlich schon genug Freude an Eurem Gerät und versteht, wenn ich lieber einem "Neuling" etwas gutes tun möchte. Außerdem wäre es praktisch, wenn die Adresse des Empfängers nicht unbedingt in Australien liegt und die Versandkosten so die Kosten des Gerätes übersteigen, sonst müsste ich doch noch über eine Kostenbeteiligung nachdenken ;-).

Die Verlosung werde ich irgendwann nachmittags am 17. April durchführen und dann den Gewinner hier im Blog veröffentlichen. Aus diesem Grund solltet Ihr vielleicht mit Eurem Kommentar nicht bis 12 Uhr warten.

Vergesst bitte nicht, eine funktionierende E-Mail-Adresse anzugeben, damit ich Euch auch kontaktieren kann.

Es handelt sich hierbei um kein professionelles oder gar kommerzielles Gewinnspiel. Seht also bitte davon ab mich zu verklagen, wenn Ihr nicht der Beschenkte sein solltet.

Toll wäre es, wenn der Gewinner auch ein Blog hätte und auch mal über seine Erfahrungen berichten könnte. Dann könnten wir auch sehen, ob das Gerät in die richtigen Hände gekommen ist.

Geschrieben von Thomas "Balu" Walter

Apr 2

So schnell vergeht die Zeit. Meine letzte Gemüsekiste scheint es bereits im Februar gegeben zu haben.

Gemüsekiste 2009-04-01

  • Kohlrabi von caee aus Spanien
  • Wirsingkohl von ecocert aus Frankreich
  • Möhren von Bioland aus der Region
  • Salatmix von Bioland aus der Region
  • Spinat (neue Ernte) von biofrance aus Frankreich
  • Cocktailtomaten von ICEA aus Italien
  • eine Zucchini von ICEA aus Italien

Der Salat ist auf dem Foto schon nicht mehr zu sehen. Den gab es bereits gestern Abend zusammen mit ein paar Hähnchenstreifen und einer halben Handvoll Tomaten.

Geschrieben von Thomas "Balu" Walter

Mär 22

Die Suppe habe ich letztes Wochenende im Slow Cooker gemacht, dieses Wochenende hätte es mehr gepasst. Irgendwo habe ich mir eine nette Erkältung eingefangen. Nase ist verstopft, läuft aber trotzdem wie blöde, Hals ist rauh, aber die Stimme wird dadurch nicht sexier. Wenigsten habe ich kein richtiges Fieber, sondern nur die berühmte "erhöhte Temperatur". Hätte ich eine Freundin, die sich um mich kümmern könnte, wäre ich natürlich wie alle richtigen Männer sterbenskrank. So muss ich wohl damit leben.

Hühnersuppe mit Reis

Viel einfacher geht es wirklich nicht. Ein Bund Suppengrün kleinschneiden, in den Slow Cooker geben. Hühnerteile - bei mir waren es zwei Schenkel - enthäuten (sonst wird es sehr fettig) und auf das Gemüse legen. Mit Wasser bedecken und auf High 4 Stunden köcheln lassen. Vermutlich wird der Geschmack bei 8 Stunden auf Low noch intensiver, aber ich hatte es "eilig".

Anschliessend das Fleisch von den Knochen lösen. Es fällt fast von alleine ab. Je nach Geschmack, kann man dann den Geschmack dann noch mit Hühnerbrühenpulver intensivieren.

Bei mir gab es die Suppe mit Reisresten, die ich noch vom Vortag im Kühlschrank hatte.

Geschrieben von Thomas "Balu" Walter

Mär 9

So, nachdem ich ja schon berichtet hatte, dass der Versuch am Samstag leider nicht ganz geklappt hat, kann ich es heute doch noch als Erfolg vermelden. Problematisch war, dass mir die Tortillas nicht gelungen sind.

Ich habe den Teig einfach aus Weizenvollkornmehl, etwas Öl und Wasser angerührt. Dann musste ich aber leider die Arbeitsfläche sehr stark mit Mehl bestreuen, damit die Tortillas überhaupt ausgerollt werden konnten ohne überall festzukleben. Nach dem Backen in der Pfanne waren sie dann zu hart, um darin noch etwas einzuwickeln. Auch ein Aufwärmen in der Mikrowelle und ein feuchtes Tuch haben leider nicht geholfen.

Schlussendlich habe ich dann heute einfach mit fertigen Tortillas aus dem Supermarkt wenigstens noch etwas zustande gebracht:

Burritos

Sowohl die Salsa als auch die Hähnchen-Füllung der Burritos stammt aus meinem 3.5 L Slow-Cooker:

Zutaten:

  • 10 Eiertomaten
  • 2 Zwiebeln
  • 2 Knoblauchzehen
  • 2 Chilis
  • 2 Hähnchenschenkel
  • 2 Zweige Thymian
  • Salz, Pfeffer
  • Tomatenmark

Für die Burritos:

  • Tortillas
  • Eisbergsalat
  • Frühlingszwiebeln

Zubereitung:

Die Eiertomaten waschen, Zwiebeln schälen und jeweils achteln. Zwei Knoblauchzehen ebenfalls grob teilen. Die Chilis in Ringe schneiden. Wer eine nicht so scharfe Salsa möchte, sollte jetzt die Kerne entsorgen. Die Hähnchenschenkel von der Haut und sonstigem Fett befreien. Das geht gut, wenn man mit dem Finger einfach unter die Haut geht und sie so vom Fleisch löst.

Ungefähr die Hälfte der Tomaten, Zwiebeln, Chilis und des Knoblauchs in den Slow-Cooker geben. Die Hähnchenschenkel als zweite Lage hinzufügen und jeweils einen Thymian-Zweig auflegen. Mit dem Rest der Tomaten, Zwiebeln, Chilis und dem Knoblauch bedecken.

Deckel auflegen und 4 oder 5 Stunden auf High garen.

Beim Rausnehmen fällt das Hähnchenfleisch wortwörtlich vom Knochen. Das Fleisch mit einer Gabel in kleine Stücke reissen und beiseite legen.

Die Thymianblättchen von den Zweigen streifen und die noch im Keramik-Einsatz befindlichen Zutaten pürieren. Je nach Geschmack mit Salz und Pfeffer würzen. Wenn die Salsa zu dünnflüssig ist, kann man sie mit Tomatenmark dicker bekommen.

Für die Burritos habe ich Tortilla-Fladen mit der Salsa bestrichen, fein geschnittenen Eisbergsalat, Hähnchenfleisch, Frühlingszwiebeln und Chili belegt und zusammengerollt. Eingepackt in Klarsichtfolie halten die sich hoffentlich etwas im Kühlschrank. Andere Varianten wären z.B. noch ein wenig geraspelten Käse oder/und Tomaten als Füllung oder statt der Salsa Sour-Cream zu benutzen.

Die restliche Tomaten-Salsa passt bestimmt gut als Tomatensoße zu Pasta.

Geschrieben von Thomas "Balu" Walter

Mär 9

Dieses Wochenende hat der Slow-Cooker ordentlich arbeiten dürfen. Der gestrige Versuch war leider nicht ganz mit Erfolg gekrönt, so dass das Endergebnis erst in den nächsten Tagen veröffentlicht wird. Dafür hat es heute dann umso besser geklappt:

Zigeunertopf "Budapest"

Zutaten:

  • 300 g Kartoffeln
  • 2 Zwiebeln
  • 2 Paprikaschoten; rot und grün
  • 250 g Champignons
  • 500 g Rindfleisch
  • 400 g Tomaten; stückig, Konserve
  • Salz, Cayennepfeffer, Paprikapulver
  • 2 Zweige Thymian; frisch
  • 1 Prise Zucker
  • 3-5 EL Tomatenmark; 3-fach konzentriert
  • Petersilie

Zubereitung:

Die Kartoffeln schälen und in kleine Würfel schneiden. Die Zwiebel schälen, die Paprika putzen und entkernen und alles grob würfeln. Die Champignons in Scheiben schneiden und das Rindfleisch würfeln.

Kartoffeln, Zwiebeln, Paprika, Champignons und Rindfleisch in dieser Reihenfolge in den Slow-Cooker füllen. Das Fleisch wird schneller gar als das Gemüse, darum sollte es oben liegen. Alles mit den stückigen Tomaten aus der Konserve bedecken und mit Salz, Pfeffer und Paprikapulver würzen. Die Blätter von zwei Thymianzweigen abstreifen und ebenfalls dazu geben.

Den Slow-Cooker auf Auto/Medium stellen und das ganze 6 Stunden garen lassen. Die Soße mit dem Tomatenmark andicken und nochmal mit Salz, Pfeffer und Paprika abschmecken.

Vor dem Servieren mit der gehackten Petersilie bestreuen.

Anmerkungen:

Ich habe dick geschnittenes Rouladen-Fleisch genommen, weil das gerade im Angebot war. Durch die lange Garzeit wird auch "günstigeres" Fleisch, z.B. aus der Oberschale absolut zart und zerfällt auf der Zunge. Es ist also nicht nötig, teures Filet zu nehmen. Wer möchte, kann das Fleisch natürlich vorher noch scharf anbraten. Durch die Maillard-Reaktion wird der Geschmack des Fleisches dann vermutlich etwas intensiver.

Ich versuche möglichst fettarm zu kochen, aber die Soße schmeckt vermutlich nicht schlechter, wenn man Sahne zum Andicken benutzt ;-).

Geschrieben von Thomas "Balu" Walter

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